Benutzer:BRIGITTE IMB

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Leserbriefe

Der Faymann-Effekt

die menschen wollen sich nicht mehr über den tisch ziehen lassen, auch wenn dies mit lächeln versucht wird. der gestrige tv auftritt der klubchefs eignet sich maximal zur inszenierung eines schlechten hinterhofkabaretts, aber nicht um den menschen zuversicht zu vermitteln. cap verteidigt die kuschelpolitik und fordert öffentlich die medien 2 x auf, die ach so tollen politischen kompromisse doch pos. zu interpretieren. kopf will uns weis machen, seine partei hätte kraft geschöpft. seltsam wozu historisch, schlechteste wahlergebnisse dienen. zumindest war er noch so stark, von der managerbezahlung und vom bankenhilfspaket abzulenken. die politiker sollten ein wenig mehr demut und solidarität zeigen vorm arbeitenden u. steuerzahlenden wählervolk und nicht umgekehrt, wie zuletzt fr. schmied aufhorchen ließ.

Direkte Demokratie ist erwünscht

die politiker wollen eine wahlrechtsreform und übersehen dabei in ihrem "übereifer", dass sie wieder einmal über den souverän drüberfahren!

warum wird das volk nicht gefragt was es will???

alles recht geht vom volk aus, das sollten sich die damen und herren politiker gefälligst einmal hinter die ohren schreiben!!!

es erweckt den anschein, dass von seiten der politik nicht das geringste interesse besteht, das volk besser in operatives geschehen einzubinden. es ist ein anachronismus, dass wir lediglich alle paar jahre, so wie´s den bonzen gerade in den kram paßt, ein kreuzerl machen dürfen um hinterher von oben herab bevormundet zu werden.

Respekt vor der Republik

sind wir tatsächlich aufgefordert diesen bonzen respekt zu erweisen, welche lediglich mit schlechten beispielen dienen, nie ihren persönlichen vorteil übersehen und das volk belügen und ausnützen??? es ist wie mit der kindeserziehung, lebt man kindern schlechte eigenschaften vor, werden sie diese annehmen und ausführen. das volk agiert ähnlich, zurecht, denn am exempel der politiker orientiert, ist es für mich nur allzu verständlich, wenn das volk "respektlos" wird. die staatsdiener sollten sich ihrer aufgabe bewußt werden und die bedeutung "ministrabel", im sinne des volkes, anwenden, zur zeit erleben wir kein dienen, sondern ein herrschen.

lichtgestalten unserer regierungen, ANDROSCH - steuerhinterziehung als finanzminister. Gorbach - verwendet die staatsinsignien für eigeninteressen. KDOLSKY - scheitert auf der ganzen linie und behauptet das regierungsabkommen abgearbeitet zu haben. HUNDSTORFER- unterschreibt eine "anwesenheitsliste" welche sich als "schuldschein" erweist, zum dank erhält er ein ministeramt. diese liste ließe sich beliebig fortsetzen! sieht man auf die massenhaften direktors - und vorstandsposten, welche von bonzen hochdotiert vergeben werden, als belohnung für parteitreue, egal ob eine befähigung dafür gegeben ist od. nicht, ob erfolg geerntet wird oder nicht, muß man sich als bürger fragen ob wirklich für alle der gleichheitsgrundsatz gilt, zumal manche geradezu kriminell handeln und das volk massiv schädigen.

politiker sollten respekt vorm souverän haben, eine entsprechende, umsichtige politik betreiben und sich nicht in freunderlwirtschaft ergehen, dann könnten sie mit respekt der bevölkerung rechnen. wer allerdings eine derartige komödie abzieht, populismus und vetternwirtschaft vor volksinteressen stellt, hat keinen respekt verdient!!!!

Regierungsprogramm zum Vertrag von Lissabon

die peudalisten (politiker-parteien-parlamente) führen den NR ad absurdum!

wozu leisten wir uns 183 abgeordnete, welche von der regierung ein diktat auferlegt bekommen und ihrer eigentlichen funktion damit enthoben werden, zu gunsten der parteien.

diese vorgehensweise mutet keinesfalls demokratisch an, lediglich auf dem papier existiert demokratie, gelebt wird anderes. unter dem deckmäntelchen der repräsentativen demokratie werden wir entmündigt, parteidiktatur wird allen, einschließlich des NR, auferlegt.

yes we could, but we don´t want

dass die politische elite nicht gewillt ist änderungen vorzunehmen, erkennt man recht gut an der "nichtumsetzung" der sog. staatsreform. wo sollen denn alle geparkten beamten und altgedienten politiker entsorgt werden?? solange der arbeitende und steuerzahlende anteil der bevölkerung brav seine obuli entrichtet, ist es für die peudale schicht noch sehr angenehm am trog mitzunaschen.

Wer tut sich diesen Job noch an?

ich würde sagen, darum geiffern genügend parteisoldaten, wo sonst, außer in der politik bekommt man ohne oder mit wenig ausbildung so einen gut dotierten job?

das einzig wichtige ist doch,

dass unsere politiker am trog sitzen!!

warum sollte ausgerechnet jetzt ein anderer stil herrschen, die akteure sind ja annähernd die selben als bei der letzten groko.

der proporz feiert fröhliche urständ´, und die seit jahren bekannten probleme lassen sich ev. noch einige male aufschieben. es will sich doch keiner die finger schmutzig machen, es wird ja wieder eine wahl geben und auch da muß wieder etwas zu versprechen sein! also bitte nichts anpacken und ändern schon gar nix!

unser hofstaat, egal wie bunt,

benimmt sich wie vor einigen 100 jahren!

auf kosten der bürger erheben sie sich in ränge, man könnte auch posten sagen, deren bewältigung sie nicht fähig sind.

unter ständiger vorspielung falscher tatsachen beuten sie das volk aus, aber viele haben es bis jetzt nicht erkannt, dass es völlig nebensächlich ist welche partei am ruder ist, für das volk arbeiten diese figuren nicht, vielmehr schnüren sie pakete für ihre eigeninteressen u. man kann auch bereits eine gewisse "erbfolge" politischer posten beobachten.

wir, das zahlende volk, sind die letzten die in der hierarchie mit tantiemen bedacht werden. wir sollten es unterlassen uns streitgespräche zu liefern welche partei besser od. schlechter ist, vielmehr müssen wir uns ins bewußtsein rufen, wir sind der souverän und gemeinsam gegen die unfähigkeit der politiker antreten.

wenn wir uns bereits in diskussionen zerfleischen, hat der hofstaat leichtes spiel, das volk ist uneinig u. d. politiker nützen die gunst der stunde.

Sonstiges

Die Rückschraubung der eigenen Qualität!

Die im Augenblick geführte "Lehrerdiskussion" veranlasst mich einige Gedanken fest zu halten. Bildungsministerin Schmied erklärt Vorschläge, die ihrer Meinung zur Verbesserung im Schulsystem beitragen sollen. Wann, wenn nicht jetzt: Lehrer, arbeitet mehr!

Zu einer tatsächlichen Reform liegen keine Pläne vor, lediglich der Spargedanke plagt die Ministerin, will sie doch ihr Prestigeprojekt " Die neue Mittelschule" umsetzen und das kostet Geld. Woher soll in wirtschaftlich schlechten Zeiten die Summe für dieses Projekt kommen? Natürlich von den Lehrern!

Damit hat Schmied eine Lawine losgetreten, die Pädagogen wehren sich zu Recht, denn das Ansinnen, auf 10 % des Gehaltes zu verzichten, od. 10 % mehr Arbeit zu leisten, ist nicht ganz vereinbar mit bestehenden Dienst - und Arbeitsrechten. Eine damit versprochene Qualitätsverbesserung darf berechtigt in Zweifel gestellt werden.

Die überwiegende Anzahl der Pädagogen nimmt ihren Beruf sehr ernst und ist trotz oftmals schlechter Arbeitsbedingungen bemüht, qualitativ hohe Leistung zu erbringen. Hierbei wirft ihnen die Politik permanent Prügel zwischen die Beine und demoralisiert eine ganze Berufsgruppe.

Es könnte der Eindruck entstehen, wider die verbalen Politikerbekundungen, dass ein Anheben der Bildung von den Politikern blockiert wird, bzw. nicht real erwünscht ist. Warum? Ungebildete erleichtern den Politikern das "Handling" dieser.

Dabei wird ein wichtiges Detail übersehen!

Produziert ein minder qualitatives Bildungssystem nicht auch minder qualitative Politiker? Das merken allerdings nur noch wenige humanistisch Gebildete, die überkommen scheinenden Idealen nachhängen und nicht nur wirtschaftlichen Grundsätzen folgen.

In der österreichischen Regierungsriege, samt ihres Parteiapparates, wird wenig Wert auf Bildung der Mitglieder gelegt, akademische Ausbildung für ein staatstragendes Amt wird nicht als nötig erachtet, vielmehr zählt langjährige Parteizugehörigkeit und Sozialakademie. Demokratisch gesehen darf die Bildung kein Kriterium sein, aber um den heutigen Anforderungen gerecht werden zu können, sollten Politiker ihre eigene Bildung über die "Grundschule" hinaus anstreben.

Spüren wir etwa jetzt schon die ersten Auswirkungen einer Bildungsdeflation?

Was wir brauchen

... ist eine bürgerpartei, "bürger für bürger", oder einen "bürgeraufsichtsrat".

die österreicher sind davon allerdings weit entfernt, die gewohnheit u. unsicherheit der bevölkerung sind hier hinderlich, ja auch die bequemlichkeit.

natürlich fühlt der einzelne sich total machtlos dem system gegenüber, ist auch nicht verwunderlich, denn es gibt nur noch wenige bereiche die nicht politisch verseucht sind. und so ein armer tropf braucht dann vielleicht eine arbeitsstelle, zack, sind die polit. repressalien da.

wie kann es gelingen die menschen seriös und nachhaltig zu informieren, bzw. deren interesse für andere politische wege zu wecken.

Schlagzeilen

  • Ich bin keine GrünIn und keine EmanzIn, sondern eine MenschIn.
  • Der Zehent war noch sehr human gegen die heutige Staatsquote (mehr als 50 %) Vgl. dazu Laotse: "Daß das Volk hungert, kommt davon her, daß seine Oberen zu viele Steuern fressen; darum hungert es."
  • Zweierlei Maß - Evaluierung contra Verschleierung: alles wird evaluiert, nur nicht die Politiker.
  • Der gläserne Bürger & Der Politiker in der Burkha: vom Bürger mag es nicht genug Daten geben, die Politiker verschleiern.

Feudalherrschaft im 21. JH

Wir schreiben das Jahr 2009, aber aufgund der jüngsten politischen Geschehnisse könnte man sich doch glatt um ca. 220 Jahre, od. mehr, in der Geschichte zurückversetzt fühlen. Am 02. 12. 2008 schwangen sich die alten Grundherren, in vermeintlich neuer Zusammensetzung auf, uns wie damals, ihre Ausschweifungen finanzieren zu lassen. Zusätzlich zur bestehenden Steuerlast, fordert nun die Politik, wie damals die regierende Klasse, den Zehent und Frondienst ein, Naturalien sind NOCH ausgenommen um die Feudallasten zu begleichen, ebenso die totale Leibeigenschaft, obwohl vermehrt ein Wahrnehmen in diese Richtung aufkommt. Die anstehende Wirtschaftskrise ist nicht nur zu bewältigen, sondern bietet der Feudalgesellschaft enormes Potential, ihre perfiede Machtpolitik auszubauen. Den Part, den Feudalherren vom Volk einfordern, sind sie selbst nicht bereit zu leisten, im Gegenteil, sie erhöhen sich ihr eigenes Budget, mit der Begründung, die schwierige Situation verlangt es. Und wie meistert der Frondienstleistende dies, auch für ihn ist die Situation drückend, seine Möglichkeit auf Budgeterhöhung ist jedoch null, nein, sogar minus, es wird verordnet noch mehr an Solidarität zu zeigen. Dass die Feudalherren ein unausgewogenes Maß an den Tag legen, obwohl sich andere vor einer existentiellen Grundlagengefährdung sehen, erzeugt verständlicherweise Unmut. Die Vorgehenweise unserer Feudalherren ähnelt praedemokratischen Zuständen, um wesentliche Gesetze zu beschließen und z.B. ihre Klubförderung zu erhöhen, wird das Volk nicht gebraucht, im Gegenteil, das wird als lästig empfunden und entfacht für die Feudalherren unnötige "Neid-Diskussionen". Kommen die Untertanen in den fragwürdigen "Genuss", ihre Feudalherren zu legitimieren, ist diesen kein Weg zu teuer um ja sicher ans Ziel zu gelangen. Wie einfach läßt es sich fremdes Geld ausgeben, das auf so einfache Weise, des Zehents, wiederbeschafft werden kann.

Nun möchte ich eine Frage an die Leser dieser Seiten stellen (hoffentlich viele):

Wie lange wollen wir das unerträgliche, einseitige Spiel noch mitspielen, die Regie sollte von UNS ausgehen, jedoch verkommen wir stetig mehr zum Spielball .

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