Diskussion:Ein Modell machen

Aus wiki.comanitas.com

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Armin Brunner

Fühlen, Denken, Handeln

Also meines Wissens war "Im Anfang das Wort" und wenn ich die Schöpfung betrachte durchaus im Sinne von "überlegtes Wort, Denken", dann gab es das Werk, dann die (oft missbräuchliche) Verwendung, und schließlich sollte - gemäß Dreischritt - darüber wieder nachgedacht werden.

Ja, so steht es auch im Johannesevangelium: « Im Anfang war das Wort (λόγος) und das Wort war bei Gott, ... ». Goethe hat mE lediglich zum Nachdenken angeregt. EH

Mein "Traum-Ziel"

... ist ein regionsbezogener (von den derzeitigen Staatsgrenzen abgehobener) Selbstverwaltungskörper; den Glauben an DEN - reformierbaren - Staat habe ich verloren.

Christoph Bösch

Und jetzt sind Sie dran

Letztlich ist es doch ganz normal, die Welt verbessern zu wollen. Wenn ich nur auf der Straße ein Papier aufhebe. Ich kann und will nicht das Wesen anderer verändern, im Gegenteil. Oft kann aber nur wirklich er oder sie selbst werden, wer bereit ist, sein Verhalten zu ändern.

Wir können (und wollen) sicher auch nicht die Natur des Lebens auf dieser Welt verändern – sehr wohl jedoch den Zustand der Welt, wie sie sich derzeit darstellt. „WIR“ sollte es jedoch lauten – nicht immer nur die bösen anderen… (Vergeben und um Vergebung bitten, wären oft wichtige Voraussetzungen.)

Und „verbessern“ heißt ja nicht ein Ideal zu erreichen, sondern sich in die RICHTUNG des Ideals zu bewegen. (Sonst sagt man gerne: Es ist ohnehin alles in Ordnung – oder: es ist schon zu spät. In beiden Fällen geschieht nichts.) Und „die Welt“ ist ja nicht gleich die GANZE Welt. Das WIKI entspricht in vielen Punkten dem schönen Zitat von Dürckheim. Ein Modell machen, ist auch ein schönes Motto. Vorbild, Anregung, Einladung.

„Wie weit reichen Selbstbestimmung und freier Wille?“, wären zentrale Fragen. In Zeiten wie diesen, erscheinen mir zwei Dinge als wichtig: Einerseits wirklich eine möglichst große Wirkung in der realen Welt anzustreben (Probleme lösen, Nutzen stiften / Leiden bekämpfen, Freude machen) – andererseits jedoch auch vorsichtig zu sein, sich so lange zu „tarnen“, bis wirklich die Zeit REIF ist. (Sonst wird das Pulver sinnlos verschossen.)

Also nicht einfach den anderen das Feld überlassen; sich aber auch nicht ungeduldig ins Rampenlicht drängen.

Meine Grundidee

Leute ermutigen, sich mit Gleichgesinnten selbst zu organisieren, anhand konkreter Projekte - und dann könnte man/sich das auf "höherer" Ebene wiederum vernetzen zu einer POLITISCHEN BEWEGUNG, die von "unten" gewachsen ist... sozusagen eine neue, "gewachsene" Verfassung - eben keine Revolution, sondern "Kleine Pflänzchen"...

Gleichzeitig können wir aber einen theoretischen Rahmen liefern, ein Konzept, Logo, Slogans, PR als Inspiration, Anregung, Orientierung, Denkanstoß; die Leute nicht bevormunden, aber auch nicht allein lassen: Richtungsangebote machen, sie auswählen lassen (aber jemand muss die Alternativen formulieren)

Wenn jemand die Interessen-Gemeinschafts-Idee (noch) nicht begriffen hat, wie soll er sich auf "höherer" Ebene vernetzen ? EH

Wir haben bescheidene Ziele

..., aber die verfehlen wir dafür meist.

WIR WOLLEN DIE WELT NICHT RETTEN, OHNE SIE VORHER VERBESSERT ZU HABEN!

(Also bessern Sie sich bitte selbst – damit die Welt endlich besser wird – und wir sie nicht nur retten können, sondern auch wollen.)

Genossenschafts-Gesellschafter-Vertrag

"Ich verspreche, mein Bestes zu geben, meine eigene Rolle zu spielen; nur zu nehmen, was ich wirklich brauche. Und meinen Mit-Gesellschaftern im Notfall („subsidiär“) nach bestem Wissen und Gewissen beizustehen – sofern sie sich an ihren Teil des Vertrages halten."

Daran sollten dann auch gesellschaftlicher Status und Prestige geknüpft werden. Wer ist vorbildlich? (Nicht wer den größten Eigennutz lukriert; sondern, wer den größten Nutzen zur Genossenschaft beiträgt. Denn das ist letztlich im Interesse aller. (Die "Genossenschaft" muss nur klar definiert und überschaubar sein.) Aber wenn es einmal "ums Prinzip" geht - kontrollieren einander die Leute ohnehin automatisch. (Oder, im Sinne des Religiösen, sie brauchen keine faktische Kontrolle, weil ihnen "Gott zusieht"; sie also ethisch handeln, auch wenn sie niemand beobachtet. Sei es, aus Liebe zu Gott - oder weil sie sich dafür irgend eine Form von "Erlösung" erhoffen.))

Eigene Medien, Parteien, Unternehmungen, Forschungseinrichtungen könnten entstehen...

endogen und exogen

Ja, das Endogene wäre wichtig - und dann die Kommunikation ZWISCHEN den Grupppen... (So könnte auch die Politik neu "aufgestellt" werden: Eine kleine Grupe bildet sich - wählt Stellvertreter - diese bilden eine etwas größere Gruppe usw. Früher oder später "verholzt" das zwar auch - aber es wäre einmal ein sauberer Neubeginn. Und nach zehn Jahren könnte man von vorne beginnen... (Es könnten ja theoretisch wieder die gleichen gewählt werden.)

Politik, Wirtschaft, Medien

Leute ohne Gewissen, suchen Leute ohne Hirn..

Ernst Heim

Wiki in der Praxis

Schweizer Beispiel

... für eine junge Selbsthilfeorganisation

Netzwerk williger, aufrechter Menschen

Und wer soll bestimmen, ob ich ein "williger und aufrechter Mensch" bin ?

Mir genügen in der Regel - nach dem Prinzip "tres faciunt collegium" - zwei oder drei Menschen, um im konkreten Falle Lösungsansätze zu finden. Ich versuche dann auch mehr möglichkeits- als problem-orientiert zu arbeiten.

Mich hat die Geschichte gelehrt, dass künstliche Netzwerke sehr störanfällig sind. Wie müsste also ein widerstands- und damit überlebensfähiges natürliches Netzwerk organisiert sein ?

... eben selbst-organisiert, also gewachsen, aufgrund innerer Notwendigkeit. CB

Gesellschaft nach bürgerlichem Recht

Zitat: "blöd ist nur, wenn der A etwas riskiert, was den B gefährdet"

Um das (möglichst) zu verhindern dienen AGBG §1175ff und die private Geschäftsordnung der GnbR. Jeder Gesellschafter kann die GnbR bei Bedarf verhältnismässig leicht auflösen. Die Auflösung von Vereinen, Parteien udgl ist idR mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.

Genossenschafter-Vertrag

Die ungeschriebenen Gesellschafter-Verträge (die normative Kraft des Faktischen) von mehreren Interessen-Gemeinschaften (IG´s) führt bei steigender Gesellschafterzahl notwendigerweise zum Genossenschafts-Gesellschafter-Vertrag = Genossenschafter-Vertrag

Getrennt marschieren

... und geschlagen werden.

« Dieser Weg wird im Moment begangen. Die Alemannen in Vorarlberg, in Südwestdeutschland und im Elsaß orientieren sich immer noch an ihren nationalen Hauptstädten, bevorzugen ihre jeweilige Staats- und "Hochkultur", blicken mitunter mit Verachtung auf die eigene und die benachbarte alemannische Kultur. Die Alemannen in der Schweiz gefallen sich immer noch darin, sich für einzigartig zu halten und sehen in den Alemannen jenseits des Rheins bzw. des Jura Preußen, Habsburger und Franzosen. Das Resultat dieser Eitelkeit wird sein, daß man sie bei einem Beitritt zur EU genauso aus dem Norden, dem Westen und dem Osten überrennen wird, wie es in Südwestdeutschland und im Elsaß der Fall war und ist. Sind die Grenzen einmal gefallen, wird die Schweiz in eine große kulturelle, politische und wirtschaftlich-soziale Krise stürzen. Bleibt die Schweiz außerhalb der EU, wird sie weiterhin erpreßt. »

Rechte und Pflichten

Die Geschäftsordnung zum ABC-Bildungswerk ist ein Versuch, Rechte und Pflichten der Mitglieder einer Arbeitsgruppe mit einfachsten Mitteln zu regeln.

Wegweiser gesucht

Vielfach wird mir die lapidare Frage nach dem Ziel gestellt. Dazu gibt Karlfried Graf Dürckheim eine einfache Antwort:

Jedenfalls hätte ich viele Ziele nie erreicht, wenn ich nicht einen der möglichen Wege zeitgerecht beschritten hätte.

Persönliche Werkzeuge