Diskussion:IG Göfis

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Inhaltsverzeichnis

Ernst Heim

Wesen und Werden

Ergänzung zum Luther-Spruch "... dieses Leben ist nicht ein Wesen, sondern ein Werden; nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind es noch nicht, wir werden es aber; es ist noch nicht alles getan oder geschehen, aber es ist in Gang und Schwung. Es ist noch nicht das Ende, aber es ist der Weg ..."

Wer kann uns heute dazu etwas sagen ? zB

  • Karlfried Graf Dürckheim: "Den Weg zum Wesen freizugeben ist der Sinn alles Loslassens." (Der Alltag als Übung, S 94)
  • Karlfried Graf Dürckheim: "An der Schwelle des Durchbruchs zum Wesen steht die Fähigkeit, das Inkommensurable (nicht messbar, nicht vergleichbar; unwägbar), sei es das Leben Vernichtende, das Sinnwidrige oder die radikale Verlassenheit annehmen zu können." (Durchbruch zum Wesen, S131)
  • Angelus Silesius: "Mensch, werde wesentlich: denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht." (Cherubinischer Wandersmann, Abs29)

Stammtischthemen

  • Zukunft des EURO / Was ist zu erwarten ?
  • Direkte Demokratie in Österreich / Wunsch und Wirklichkeit
  • Elend des Rechtspositivismus / Widersinn von Gesetzen und Verordnungen

Anregungen

Gregor Hochreiter

Anregungen

  • http://gloria.tv/?media=213931: Ein interessanter Versuch, der Zersiedelung und dem damit verbundenen Identitätsverlust entgegenzuwirken, die lokale und regionale Wirtschaft zu fördern und Altbewährtes behutsam weiter zu entwickeln.
  • Heiligenkreuz: Das Seminar bietet eine Einführung in die abendländisch-christliche Idee vom Gemeinwohl und damit eine grundlegende Darstellung der organischen Gesellschaftsauffassung.
  • "Ethical man accords his profession to his beliefs, instead of according his beliefs to his profession. This has been rarer and rarer since the Middle Ages." (Nassim Taleb) dh "Der moralische (vielleicht auch: sittlich gefestigte, prinzipienfeste) Mensch paßt seinen Beruf seinem Glauben (seiner Überzeugung) an, anstt seinen Glauben (seine Überzeugungen) seinem Beruf anzupassen. Dies (= 1.Teil des vorherigen Satzes) ist seit dem Mittelalter immer seltener vorzufinden." (rh/GH)
  • "Wir stehen vor einer Entscheidung. Die formale Freiheit der neuen Geschichte geht zu Ende, es ist notwendig, sich dem Inhalte der Freiheit, einer inhaltsbestimmten Freiheit zuzuwenden." (Berdjajew: Das neue Mittelalter)
  • "Ist ein Umweg tatsächlich ein Umweg oder steckt hinter dem Klagen über den Umweg nicht eine irrige Vorstellung über die Normalität?" (GH)
  • "Wer Religion vom Menschen aus denkt, hat den Kern des Religiösen verfehlt. Jede halbwegs ernstzunehmende Glaubensgemeinschaft betrachtet das Göttliche als gegeben an und gerade nicht vom Menschen veränderbar. Auf den Leichenbergen der menschlichen Autonomie (Selbstgesetzgebung) trauern wir seit der Französischen Revolution, eigentlich seit dem Aufkommen der ersten weltimmanenten Paradiesvorstellungen." (GH)