Diskussion:Mehr Durchblick

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Inhaltsverzeichnis

Ernst Heim

Alles Leben ist Problemlösen

Über Erkenntnis, Geschichte und Politik

Karl Popper, einer der einflußreichsten Denker dieses Jahrhunderts, hat an diesem Buch bis zu seinem Tod gearbeitet. In den 16 Texten dieser Auswahl kommen noch einmal die großen Themen zur Sprache, die sein Lebenswerk beherrscht haben.

@ Karl Popper
Mich erschüttert die Erkenntnis, dass genau jener Mann der glaubte kein Ideologe zu sein, Ideologien verkündet. Die Zustimmung zu Darwinismus und Abtreibungspille ist doch reinste Ideologie, oder ?
Ich muss den Glauben an die von dir verbreiteten Ideologien also anderen überlassen.

Sich vom Problem lösen

« Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem. » Johann Wolfgang von Goethe

Denk-Sackgasse

Wer sich mit dem Inhalt des Mehr Gewalt-Artikels nicht befasst und sich von dessen - zugegeben provokantem - Titel (= Arbeitsbezeichnung, Platzhalter, Worthülse udgl.) abschrecken lässt, hat den Weg in die Denk-Sackgasse selbst gewählt. Also Rückgang einlegen, Denk-Sackgasse meiden und überlegen, ob das betreffende "Mehr" wünschenswert ist.

Tatsache ist, dass neue wiki.cc-Artikel entstehen, wenn vorhandene Beiträge nachbearbeitet bzw. ergänzt werden. Was fehlt also unter Mehr Gewalt, ist verbesserungswürdig, gehört in einen anderen Artikel verschoben oder gelöscht ?

Kairos

Kairos (καιρός) ist in der griechischen Mythologie der Gott der günstigen Gelegenheit und des rechten Augenblicks.

Unsägliches Ärgernis

Wer Lösungen verlangt, muss sich sagen lassen, dass diese schon längst bekannt sind. Gerade das ist das unsägliche Ärgernis, dass sie nicht verwendet werden.

Die Sieben Wege zur Effektivität

  1. Proaktiv sein — Prinzipien der persönlichen Vision
  2. Mit dem Ziel vor Augen beginnen — Prinzipien der persönlichen Führungsstärke
  3. Wichtigem den Vorrang geben — Prinzipien des persönlichen Managements
  4. Beiderseitigen Vorteil suchen — Prinzipien zwischenmenschlicher Führungsstärke
  5. Zuerst verstehen, dann verstanden werden — Prinzipien empathischer Kommunikation
  6. Synergien suchen — Prinzipien kreativer Kooperation
  7. Die Säge immer wieder schärfen — Prinzipien ausgeglichener Selbsterneuerung

Mangelnder Durchblick

  • Wem Einsicht und Aussicht fehlt, wo soll er dann durchblicken ?
  • Wenn dir Einsicht und Aussicht fehlt, wo willst du dann durchblicken ?

Fragmente

Christoph Bösch

Um der Objektivität näher zu kommen

Viele subjektive Meinungen "objektivieren" das Subjektive (relativieren die Subjektivität - etwa wenn vielen eine Musik gefällt - objektiv ist es natürlich dennoch nicht...)

Aber manchmal kommt der Konsens auch aus der Vorstellung: Mozart und Picasso sind gut - weil alle es sagen usw... Deshalb glaube ich an die Gemeinschaft von souveränen Individuen - viele Perspektiven auf die "ganze" Wahrheit... Eine Annäherung

Die Dummen müssen’s wissen!

Wer nicht selber denken kann oder will – braucht das Wissen anderer – und zahlt dafür einen Preis.

Wer sich nur auf Wissen und Information verlässt, verlernt das Denken! (Und wer zum Denken zu faul ist, will für alles Beweise. Davon lebt die Wissenschaft.)

Wissen ist oft eine Prothese für Denkfaule oder – schwache. Was ich nicht verstehe, muss ich „wissen“. (Oder Google fragen.)

„Macht Studieren dümmer?“, fragte unlängst der ORF. Sicher – wenn es reine Wissens- und Informationsvermittlung ist! Und wer lernt an der Uni – aber auch in der Schule – schon wirklich eigenständiges Denken? Und wer hätte denn überhaupt ein Interesse an wirklich unabhängigen Menschen? Man schenkt (oder verkauft!) ihnen doch lieber jeden Tag einen Fisch – statt sie das Fischen zu lehren…

„Wissen“ ist oft nur kurzlebige Information - oder Ideologie, zur Rechtfertigung von Eigennutz… Es gibt keine Patentrezepte. Jeder Ort, jeder Zeitpunkt, jeder Mensch ist einmalig. Urteilsfähigkeit, Bewusstsein für Zusammenhänge, aber auch Gewissen, wären daher gefragt. (Nicht nur eine Frage von Intellekt und Logik, sondern auch von Gespür und Intuition.)

Auch Demokratie ist letztlich „unwissenschaftlich“. Sonst müssten wir eigentlich keine Wahlen abhalten… Wissenschaft macht Experimente, soll Resultate liefern. Unsere Meinung bilden wir uns (hoffentlich) selbst. Das wäre wohl auch der Sinn einer wirklich repräsentativen Demokratie: Bürger wählen persönliche Stellvertreter - die, von Experten beraten, dann die eigentlichen Entscheidungen treffen. Sinnvolle Gewaltentrennung. (Statt „Expertokratie“ oder „Volks-Diktatur des Bauches“.)

Ist links besser als rechts

@ depot@depot.or.at

Mit Interesse las ich Ihr neues Programm.

Es gibt drei oder vier Veranstaltungen gegen die „Gefahr von rechts“ – drei davon allein von einem „Bündnis gegen den Rechtsruck“.

Ich gebe zu bedenken: Wohin soll man denn in Österreich noch rücken? Wenn man Ihr Programm, aber etwa auch den ORF (Radio Ö1 usw.), aber auch die meisten anderen Medien betrachtet?

Weiter nach links kann man ja beim besten Willen kaum mehr rücken…

Das ist die Welt der Medien, der „Intellektuellen“ und „Künstler“ – kurz: Die Welt der Soziologie…

In der richtigen Welt sieht es natürlich anders aus.

Da rücken wirklich manche immer weiter nach rechts.

Nicht zuletzt, weil sie gegen die einseitige und oft manipulative „veröffentlichte Meinung“ rebellieren.

Was also wollen sie wirklich: Etwas gegen realen Gefahren tun (und sich also sachlich und ehrlich mit der REALITÄT auseinandersetzen!!) –

oder weiter narzisstisch um sich selbst kreisen und alle Schuld auf die üblichen Verdächtigen schieben? (Was sicher ein „gutes“ Gefühl vermittelt…)

Derzeit tragen auch Sie dazu bei, dass das, was sie kritisieren immer schlimmer wird! Wollen Sie das?

Nicht zumutbar

Das Schicksal ist frauenfeindlich. Es ist den Menschen nicht zumutbar. Schaffen wir es ab!

Es kommt auf dich an

... als Wähler, Leser, Konsument.

Gehört das Land den Menschen – oder Parteien, Medien, Industrie ...?

Jeder kann selbst entscheiden: Wen er wählt, was er kauft, welche Medien er konsumiert. Und wem er glaubt!

  • Medien schreiben, was Konsumenten lesen möchten.
  • Politiker sagen, was Wähler hören wollen.
  • Die Wirtschaft produziert, was Bürger kaufen wollen.

Du bist der Souverän, das Medium, der Wertschöpfer...

Deine Schöpferkraft

Aus der Fülle der Unendlichkeit sind die Fäden gesponnen, die zur Kreativität führen. Die Schöpferwelt beginnt mit Spielen, womit die Magie des Kreativen sich ausdehnt. Schätze den Spieltrieb in Deinem Leben hoch! Hier findet Deine Schöpferkraft das Tor in die Außenwelt. Du drehst Dein Spinnrad, niemand sonst, Du schaffst auch Deine Fülle, niemand sonst.

  • Johann Kössner

Rudolf Schmidheiny

Fern-Blick

Wem Einsicht, Aussicht, Durch- und Nahblick fehlen, was der tun soll? Fern-Blick ... ich meine fern-sehen, den "Bliick" anschauen und zuletzt vielleicht noch sich mit der "Bild"-Zeitung sich ins Bild setzen. Es wird für solchen Menschen keine Gefahr bestehen, selber nachzudenken oder gar das Buch der Bücher zur Hand zu nehmen, was gilt's?

Persönliche Werkzeuge