Diskussion:Mehr Mut

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Christoph Bösch

Die Lösung der Krise ist einfach

... aber unangenehm: Jeder löst seine Krise selbst!

Zuerst haben wir Hans-im-Glück gespielt (also im Glauben an Staat, Ökonomie und Wissenschaft, uns selbst verloren), jetzt spielt man mit den Folgen Schwarzer Peter… Lange haben wir über die Verhältnisse gelebt, ohne unbedingt zufriedener zu werden. Gerade weil Konsumismus und technologisches Machbarkeitsdenken oft Ersatz oder Kompensation waren, musste ständig die Dosis gesteigert werden: Bis zur Sucht… Auf der Flucht vor den Fehlern der Vergangenheit; aus Angst vor der Kostenwahrheit über Nach- und Nebenwirkungen von Wachstum und Fortschritt.

Verdrängen wir weiter Probleme, statt sie zu lösen; schieben Schuld(en) auf die anderen; wählen Politiker mit Vorliebe, wenn sie uns etwas vormachen? Oder sind wir bereit zu Einsicht, Verzicht, ja mitunter sogar Umkehr? Die Finanzkrise ist Symptom einer Ressourcen-, Ökologie- und Sinnkrise… Wir bräuchten ein völlig neues Rollengefüge, ausgehend von den Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes einzelnen. Wer bin ich, was kann ich, was brauche ich (dafür)?

Mehr Mut tut gut

Zivilcourage

– die Kombination von Mut und Menschlichkeit – erschiene mir als der „höchste“ Mut.

Mut, „uncool“ zu sein, seinem Gewissen und Empfinden zu folgen, oder, wie Beuys sagte, auch „die eigene Wunde zu zeigen“ (statt den Starken zu spielen) – das vermisse ich schmerzlich.

Mehr Herz, weniger Hirn

Die Idee ist immer auch ein Bild – und eine Empfindung, die damit verbunden ist.

Ernst Heim

Im Anfang war die Tat

Faust übersetzt den Anfang des Johannesevangeliums. Um den Sinn des griechischen Wortes Logos zu erfassen, schlägt er nacheinander die Übersetzungen Wort, Sinn und Kraft vor, übersetzt aber schließlich: Im Anfang war die Tat (also mit dem Gegenteil von „Wort“, lógos).

Mut statt Gier

« Im dritten Kapitel über die einfache Lebensführung steht der Satz: „Wenig brauchen ist besser als viel haben“. Diese Losung könnte ein kritisches Korrektiv für unsere heutige Konsum- und Wegwerfgesellschaft sein. »

Aufhebung des Leidens

« Alles ist Leiden! Alles Leiden kommt vom „Durst“, der Lebensgier! Die Aufhebung des Leidens erfolgt durch die Beseitigung des Durstes. [...] In der Diagnose stimmen Buddha und Jesus überein, ihre Therapie ist jedoch ganz unterschiedlich! »

Also Mehr Mut, aber wozu ?

WIR sind (Sprach-)Kaiser

Wer sich verdächtiger Begriffe wie "uncool" bedient, verdient es nicht mein (Sprach-)Kaiser zu sein.

Menschlichkeit drückt sich in Gedanken, Worten und Werken aus. Also Mehr Mut zur deutschen Sprache und ihren unzähligen - auch alt-österreichischen, schweizerischen, elsässischen, sowie volksdeutschen - Dialekte !

Peter Streitberger

Zumutung macht mutig

Ja, zumutung macht mutig, jammern macht mutlos!