Diskussion:Mehr Wahrheit

Aus wiki.comanitas.com

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Christoph Bösch

Halbwahrheiten

Na, wie wäre es, wenn wir es unter (m)eine neue Rubrik "Halbwahrheiten" einreihten? das ist mir heute eingefallen und gefällt mir sehr... die "halbe" Wahrheit ist ja immerhin etwas! Was hieltest Du davon?

« Ganze Sachen sind immer einfach wie die Wahrheit selbst. Nur die halben Sachen sind kompliziert. » Heimito von Doderer, EH

Danke! (Aber erscheinen nicht gerade Halbwahrheiten - und Halbwissen - oft zu schön und einfach, um wirklich wahr zu sein? Denke an unseren Freund Lao-Tse...)

Als ich 1993 mein Dienstverhältnis in Zug beendete, hat mir mein Freund Fredi K. (vermutlich Mitglied einer evangelischen Freikirche) ein Büchlein von Rainer Haak mit dem Titel "Keine halben Sachen mehr " geschenkt. Also Mehr Wahrheit statt "Mehr Halbwahrheiten" ! EH

Fast nichts ist "Unfassbar" - wenn man bereit ist, sich wirklich in die anderen "Hinein" zu versetzen...

ORF: Unabhängig, aber nicht unparteiisch

Gerade die Unabhängigkeit erlaubt es ORF-Mitarbeitern, ganz ungeniert Partei zu ergreifen

Vor allem Radio Ö1 (aber auch die Bereiche Information, Wissenschaft, aber auch Kultur im TV) ist derzeit die unverschämteste Propaganda-Maschine Österreichs. Dass das ganze auf ziemlich hohem Niveau stattfindet, macht die Sache nur noch gefährlicher. Praktisch jeder fühlt sich berechtigt, nach Belieben Propaganda in eigener ideologischer Sache zu machen. Man ist schließlich politisch korrekt – und daher über Argumente erhaben! (Wäre ja noch schöner, sich auch noch auf lange Diskussionen einzulassen…) Es reicht vollkommen, in salbungsvoll-wissendem Ton etwas zu behaupten. Aus Vorwürfen werden Ansprüche abgeleitet, Forderungen gestellt. Die Schutzpatrone der Entrechteten fühlen sich selbst zu fast allem berechtigt. Manipulation wird als zulässig erachtet, weil man sich ja im Besitz der „höheren“ Wahrheit wähnt. Und dieser müssen eben notfalls die (Interessen der) vermeintlich Mächtigen geopfert werden.(Dabei hat man kein Problem, in die Rechte Dritter einzugreifen oder dies zu fordern.) Ideologie wird wechselweise als „Bildung“ oder „Wissenschaft“ ausgegeben… Und es fällt anscheinend fast niemandem mehr auf. Da ist der Boulevard völlig harmlos dagegen.

Dem ist nichts hinzuzufügen, (leider) alles wahr! Armin Brunner

Empfinden und Mut zu handeln

Was die Wahrheit betrifft, glaube ich, dass es wichtig ist, wirklich dem eigenen Empfinden zu vertrauen – und den Mut (und die Disziplin) zu haben, entsprechend zu handeln.

Vorstellung verdrängt Bewusstsein

/ Vorstellungen verdrängten Bewusstsein

Sein und Bewusst-Sein stimmen dann NICHT überein…

Auf Kosten der Wahrheit.


Selber denken macht schlau

Die Wahrheit ist meist das Unangenehme!

Mehr Wahrheit

... klingt zwar etwas ironisch, aber "Mehr Demokratie" sagt auch noch nichts über deren Qualität.

Ernst Heim

Was ist Wahrheit?

«... Nach diesen Worten ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm.» (Joh 18,27f)

Wahrhaftigkeit

« Ich bin der Zuversicht, daß der aus Wahrheit kommende Geist stärker ist als die Macht der Verhältnisse. »


Ketzerische Fragen

Ist Mehr Wahrheit subjektiv (qualitativ) fühlbar ?

Ist Mehr Wahrheit objektiv (quantitativ) messbar ?

Die Wühlarbeit geht weiter

« Hunderte von Akademikern und Lehrern tarnen sich geschickt und beeinflussen die Schweiz auch politisch. »

Abendland in Christenhand

- ein Wahlplakat als Objekt gutmenschlicher Empörung.


Rudolf Schmidheiny

Wer wir sind

Wissen wir das, können wir das wissen?

Doch, so viel ich zu wissen meine, ist's so, dass jeder Mensch, der sich natürlicher Erkenntnis nicht verschliesst, resp. sich nicht in Eigensinn und/oder Wahn versteigt, sich selber und seine Umgebung als Schöfpung wahrnehmen kann, d.h. dann: wir sind die Kreaturen des Kreators, Geschöpfe eines Schöpfergottes (Wollte niemanden provozieren, aber der Evolutionsglaube ist nun mal auch ein Glaube, zu dessen Meisterschaft ich es nie bringen werde.).

Idealerweise sind wir aber nicht Suchende nach mehr Wahrheit, sondern die nach traditionell christlichem Verständnis personifizierte Wahrheit hat sich in diese Welt begeben um zu suchen, was verloren ist. Doch wer seinen elenden Zustand nicht zu erkennen vermag, dem ist kaum zu helfen, der wird sich kaum finden lassen. "Amazing Grace, how sweet the sound, who saved a wretch like me, I once was lost, but now I'm found, was blind, but now I see!" Darin wäre gut ausgedrückt, wo ich mich einordnen wollte, dies ganz in Übereinstimmung mit Aussagen die mindestens auf 2500 Jahre zurückblicken.

Da steht doch der letzte Satz des schönsten Liedes, das ich je gelesen habe - die Melodie, zu der der Komponist es gesungen haben mag, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben für uns - der letzte Satz des längsten und herrlichsten Liedes (Psalm 119 mit 176 Versen!) im Liederbuch der Lieder, aus dem die ganze Christenheit (und die Juden noch mit einschliesst), singt und es als gemeinsamen Schatz liebt und als Gebetsbuch hegt. Da am Schluss steht der Satz eines wahren Gottesanbeters: "Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf; suche deinen Knecht, denn ich vergesse deine Gebote nicht."

Der Author David, der berühmteste König der Welt, der Mann nach dem Herzen Gottes, suchte nicht, sondern rief Gott an, dass dieser ihn suchen möchte. Sind wir Gefundene oder Suchende? Es gibt eine Suche, ob nach Wahrheit, Glaube oder Durchblick, die immer Suche bleiben wird. Das kann zwar ein Leben ausfüllen, unsere tiefstes menschliche Verlangen aber nicht stillen. Also, ein Geschöpf würde sich vorteilhaft an den wenden, der ihn gemacht hat, von dem zu lesen ist, dass ER die personifizierte Wahrheit sei, den Glauben schenkt nach seinem Rat und Weisheit (Durchblick) gibt dem, der darum bittet.

Haben wir uns finden lassen oder brauchen wir den nicht, der uns ausrichten lässt: "Ich will dich nicht vergessen noch versäumen"?

Tja, das war jetzt etwas riskant. Aber ruhig weiter geforscht. Meine Ansichten sind nicht wichtig und manchmal vielleicht etwas komisch. Es gibt auch das geflügelte Wort: Wer suchet der findet. Das stimmt, sofern man am richtigen Ort sucht. Es gibt wohl mehr falsche Orte als richtige, um erfolgreich Suchender zu sein.

Sollte das hier Geschriebene anstössig sein, so hätte der Schütze genau getroffen: Er wollte zum Nachdenken "anstossen", jedoch keines falls Ärger erregen.

Wahre Freiheit

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Joh 8, 31-32

Persönliche Werkzeuge