Diskussion:Schlichten statt Richten

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Inhaltsverzeichnis

Armin Brunner

Vorarlberger Eigentümer Vereinigung

Ich bin beeindruckt von der kostengünstigen und hochwertigen Beratungstätigkeit, welche sich nur durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Durch systematische Weiterbildung sind die Mitarbeiter immer am neuesten rechtlichen Stand. Das Team versucht schon im Vorfeld durch ihren tollen Einsatz Konflikte zu lösen. Frei nach dem Motto: schlichten statt richten.

Carmen Stark

@ Ernst Heim: [...] Ich möchte zumindest, dass die Bevölkerung informiert ist, dass „schlichten statt richten“ angeboten wird. [...] Ich möchte auch gerne mit meinen Frauen vom Frauennetzwerk sowie in Bregenz über dieses Projekt berichten. [...]

  • 19.02.15

Christoph Bösch

Bitte um Differenzierung

Gut wäre, wenn es WENIGER Vorschriften, Moralvorstellungen und Tabus gäbe – dann gäbe es auch weniger Streit. Weil sich die Leute nicht so oft „künstlich“ aufregten – Stichwort political correctness…

Erst schauen, ob überhaupt ein Schaden, eine Verletzung, ein echter Konflikt BESTEHT! Das ist natürlich ein Thema für die Politik…

Die sagen ja den Leuten: Wissen Sie eigentlich, dass sie MISSBRAUCHT worden sind?! Und dann sagen diese: ach ja, wirklich – da könnte ich ja Schadenersatz fordern!! Und dann freuen sich auch die Juristen!

ME müssen die Tabus, die Vorstellungen und Vorurteile und Vorschriften bekämpft werden, die oft erst den Streit schüren - um die Sache an der Wurzel zu erwischen! Und andererseits müssten wir uns bemühen, empathischer, einfühlsamer zu sein: was tut dem anderen WIRKLICH weh, was wünscht er sich wirklich? Statt irgendwelcher Förmlichkeiten ohne Inhalt.

Aber ungefragt sich einzumischen, ist auch immer problematisch – dann gehen plötzlich beide Seiten auf DICH los – schon vielfach erlebt.

Also bitte um Differenzierung!

Ernst Heim

Literaturhinweise

Stiftung als Rechtsträger

Zur Errichtung einer Stiftung (gemeinnütziger Rechtsträger für mehrere Schlichtungsstellen) sind die Stiftungserklärung und die behördliche Genehmigung der Stiftung erforderlich. Rechtspersönlichkeit erlangt die Stiftung mit Erlassung des Genehmigungsbescheides.

Umdeutung gestellter Fragen

  1. Wie können brauchbare Schlichtungsstellen entstehen ?
  2. Von wem sollen Schlichtungsstellen betrieben werden ?
  3. Was soll eine vorbildlich geführte Schlichtungsstelle leisten ?
  4. Welche Fähigkeiten müssen Schlichter vorweisen ?
  5. Wie werden Schlichter auf Streitfälle aufmerksam ?
  6. Wie werden Schlichtungsstellen finanziert ?

Gregor Hochreiter

Schlichten statt Richten

Das Maß liegt in der Wahrheit bzw. in der Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Lauterkeit des Schlichters. Wahrer Friede setzt die Gerechtigkeit voraus, die wiederum jedem zuteilt, was ihm gebührt.

Daher ist auch das Maß der Toleranz die Wahrheit. Jede Gesellschaft schließt die ihrer Meinung nach Intoleranten aus. Damit dieser Ausschluß kein Akt der Willkür ist, bedarf es wiederum der Wahrheit als Maß.

Magdalena B

Hymnus für Schlichter

Gib mir Herr, mich loszusingen von der Welt und ihrem Streit. Lass den Frieden mich durchdringen, der von aller Furcht befreit und mich freudig heißt bezeugen, dass du nah bist und bereit. Bleibst du aus, will ich mich beugen: Hilf mir aus der Einsamkeit.

  • Jürgen Henkys

Peter Streitberger

Schlichten statt Richten

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist eine Kernaussage von Jesus, die immer und über alles hinweg gilt.

Wolfgang Gruber

Streiten kostet unnötig Geld

Für jeden Friedensstifter ist das Idealergebnis seiner Aktivität die Aussöhnung oder der Konsens. Dieses Ergebnis wird bei einem einmaligen Schlichtungsakt, der naturgemäß seine zeitliche Grenzen hat, wohl eher über eine ökonomische Argumentationshilfe durch den Schlichter und weniger im Bewußtmachen der jeweils eigenen Unzulänglichkeit der Streitparteien erreicht werden können.

Den Streitparteien muss nämlich klar gemacht werden, dass Streiten unnötig Geld kostet und bei dieser Form der Klärung nicht immer der Recht bekommt, der Recht hat.

  • SCHLICHTEN STATT RICHTEN, Kurzfassung des Vortrags, 1993