Diskussion:Verband Vorarlberger Vertrauenspersonen

Aus wiki.comanitas.com
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Alexander Muxel

@ Ernst Heim: Ich finde es gut, dass es nicht primär auf einen "Stundensatz", sondern auf eine "angemessene Abgeltung für die Aus- und Weiterbildungskosten der Vertrauenspersonen" abzielt. Das wirkt seriös für mich und macht Sinn.

  • 05.02.15

Armin Brunner

@ Ernst Heim, 31.05.15: Das Schweizer Anforderungsprofil finde ich ausreichend, ohne viel Bla-Bla, “kurz und bündig”. Interessant wären auch die Bildungsinhalte des Zertifikat-Lehrganges der Hochschule Luzern.

@ Armin Brunner, 03.06.15: Die Friedensrichterverhandlung ist eine der anspruchsvollsten Verhandlungsarten überhaupt! Um den unterschiedlichen Herausforderungen gewachsen zu sein, braucht der Friedensrichter, juristische Kenntnisse, Sozialkompetenz aber vor allem auch einen möglichst grossen „Werkzeugkoffer“ an „Verhandlungs-Instrumenten“. Mehr dazu findest du hier. Ich meine, dass wir davon noch meilenweit entfernt sind.

Arno Dörn

@ Ernst Heim: Für mich stellt sich lediglich die Frage, ob hier nicht ein Verein (Verein zur Förderung und Unterstützung der Vermittlungsämter) eine einfachere Variante wäre. Mit "einfacher" meine ich die Struktur. Neben den Organen gibt es die Mitglieder, die sich einbringen können, wir bräuchten dann nicht die Unterscheidung Beobachter, Beiräte und Gesellschafter mit unterschiedlichen Befugnissen. Aber wie gesagt, nur eine Überlegung - letztlich geht es ja um den Zweck und weniger um die rechtliche Struktur.

  • 13.01.15

@ Ernst Heim: Herzlichen Dank für´s Organisieren und "dran bleiben". Ich bin gerne bereit, beim Verband Vorarlberger Vertrauenspersonen mit zu arbeiten.

  • 12.01.15

Bernhard Kleber

@ Ernst Heim: Ich möchte dir mitteilen, dass ich bislang in 4 Fällen als „Vermittler“ tätig gewesen bin. 3 davon konnte ich erfolgreich abschließen, in einem Fall ist es mir leider nicht gelungen. 3 Fälle habe ich aktuell in Arbeit.

  • 25.02.15

CM

@ Ernst Heim, 13.06.15: Ich hab mir die Info durchgelesen und gesehen, dass diese Vermittler eigentlich Mediationen durchführen sollten – ohne jedoch dafür ausgebildet zu sein. Das dürfte die Akzeptanz und auch die Wirksamkeit dieser Gemeindevermittlung stark einschränken.

Eigentlich schade, dass eine im Grunde sehr sinnvolle Einrichtung durch ihren „Betreiber“, also Gemeinden und das Land, nicht so aufgestellt wird, dass sie wirksam werden kann. [...]

Da ich selber ausgebildete Mediatorin bin, weiß ich, dass dazu eine gründliche Ausbildung (200-300 Stunden), Erfahrung und eine passende Persönlichkeitsstruktur nötig sind.

In Vorarlberg ist die Idee der Mediation, bzw. der einvernehmlichen Konfliktlösung mit Hilfe Dritter (außer Rechtspersonen) meiner Erfahrung nach noch nicht wirklich angekommen und viele meinen, es geht immer nur darum, ihr „Recht“, bzw. ihren Standpunkt durchzusetzen. Das macht die Sache nicht einfacher. [...]


@ Ernst Heim, 10.06.15: Da ich annehme, dass sie in der Gemeindevermittlung tätig sind, wäre es meiner Meinung nach wichtig, einen klaren, kurzen Informationstext (gut lesbar, gegliedert und gut verständlich für jeden Mann und jede Frau) zu verfassen, der erklärt, was Gemeindevermittlungsämter sind, (ihre Aufgaben, Installation und Finanzierung usw.), wo es welche gibt (in Vorarlberg? Im Ausland?) und wie sie funktionieren (Beispiele?). Gibt es eine Liste der dort tätigen Personen? Wie sind sie ausgebildet?

[...] Meiner Meinung nach wäre es vorrangig, einen guten Text zu verfassen, der als Basis für eine Bewerbung der Aktivitäten der Gemeindevermittlung dienen kann. Dann können Details, die Sie in Ihrem Fragenkatalog ansprechen (an wen richten sich diese Fragen? An den Gesetzgeber?), geklärt werden usw.

CS

@ Ernst Heim, 13.02.15: Ich weiß nicht genau von was sie hier sprechen. Ich habe von Vertrauensmänner und Frauen noch nie etwas gehört. Schlichten klingt immer gut. Können sie mir Informationsmaterial zukommen lassen.

Christoph Bösch

Meine Sinnfragen

Habe jetzt mit einer Mediatorin in Wien gesprochen, die sich interessiert.

  • Hast Du das Wiener Gesetz dazu?
  • Wie ist das eigentlich mit Bezahlung?
  • Und hat es bei Euch schon konkrete Fälle gegeben, wo das angewendet wurde? Das wär natürlich interessant.
  • Im Grunde könnte doch jeder Mediator sein – solange er von beiden Parteien anerkannt wird – oder?
  • Wenn ein beeideter Vermittler mediiert – welche Rechtsgültigkeit bekommt das dann?

Bitte um möglichst präzise Antworten.

Subsidiarität und Gewaltentrennung

Small is beautiful…

Ideen statt Ideologien

Meinungen hat jeder – gute Ideen, nur wenige. Eine „gute Idee“ löst Konflikte oft auf kreative Weise auf… …man „lässt sich“ etwas einfallen – ist also nicht so sehr an einem „Zweck“ orientiert…

Vorstellungen und Ideologien sind hingegen ja meist an subjektiven Zwecken orientiert – Ideen gehen über den Zweck hinaus, über das partikulare Interesse – sind mehr auf das „Ganze“ ausgerichtet… Aber heute scheint es nur noch um Meinungen zu gehen – Ideen sind nur etwas für Spinner…

Dölf Zwahlen

Elisabeth Wüst-Böck

Allgemein

@ Ernst Heim, 06.03.15: Du fragst nach meiner Meinung. Mir fehlt der Durchblick. Der Fragekatalog weisst Doppelspurigkeiten auf und ist sehr umfangreich und wirkt daher etwas unübersichtlich.

  1. Schreibst du ausgewählte/alle Vertrauensleute und/oder andere an ?
  2. Was beabsichtigst du mit dem Schreiben konkret ?
  3. Was wären die nächsten Schritte ?

@ Ernst Heim, 19.01.15: Wie verschieden sind doch unsere Staatsordnungen. Bei uns wäre eine so "lockere" Verbandsgründung kaum möglich. Locker im Sinne von mündlicher Form, ohne Protokoll, ohne Namen der anwesenden, vorsitzenden und mit Chargen bezeichneten Personen zu nennen, ohne genauen Orts-, Zeit- und Mitglieder(zahl)angaben usw.

Als Beirätin verstehe ich meine Aufgabe so, wie du sie an der Versammlung umschrieben hast: dass ich an der nächsten Versammlung mich erkundige, wie es um die Bestrebungen des Verbandes steht und was in der Zwischenzeit unternommen (von wem?) worden ist. Ist das so richtig?

Schweizer Anforderungsprofil

Ernst Heim

Allgemein

@ Elisabeth Wüst-Böck: Bevor ich die "Erinnerung und Ergänzung" zum vorliegenden Bewerb sende, will ich auf deine Bemerkungen und Fragen etwas genauer eingehen:

  1. Der Durchblick fehlt selbst wissenschaftlich gebildeten Menschen. Den Durchblick zu finden ist also mit zweckdienlichen Fragen und mit der Suche jener verbunden, die diese Fragen verständlich beantworten können.
  2. Die Adressaten sind voraussichtlich: 12 beeidete Vertrauenspersonen, 41 passiv Wahlberechtigte (überwiegend Frauen in gemeindepolitischen Funktionen) und zwei befähigte Schweizer Beiräte. Dass das aktive Wahlrecht per Landesgesetz parteipolitisch orientierten, besoldeten Landesräten zusteht, dies in der Praxis auch noch missachtet wird, gleicht mE der Geschichte von: "Siehst du den Hut dort auf der Stange ..." (Friedrich Schiller, Wilhelm Tell)
  3. Ich beabsichtige mit dem Schreiben zunächst das Sammeln von Fragen. Doppelspurigkeiten zeigen, dass mindestens zwei Adressaten diese Frage gestellt haben. Die Fristverlängerung per 20.04. ist gewünscht, um mich ua noch mit einer Gemeindevertreterin zu beraten.
  4. Die nächsten Schritte sind: Bewerten und Ordnen. Dafür wird wohl noch einige Zeit benötigt. Ich berichte, wenn es sichtbare Ergebnisse gibt.
  5. Deine Berufung als Beirätin hat sich durch vorbildliche Aufmerksamkeit und verständliche Fragen bestens bewährt.

PS für jene, die Elisabeth noch nicht persönlich kennen: Sie ist erfahrene Vermittlerin in Rheineck, Präsidentin im Vorstand des regionalen Verbandes und bearbeitet jährlich ca 80 bis 100 Fälle. Ihr Beispiel zeigt, was in der benachbarten Schweiz mit einfachen Mitteln möglich ist.

  • 06.04.15

@ Ignaz Matt: Tatsachen wären für mich, wenn jedes Gemeindevermittlungsamt jährlich einen überprüfbaren Erfolgsbericht abgeben müsste. Was für Schweizer eine Selbstverständlichkeit ist, ist für Vorarlberger eben noch Neuland.

  • 26.02.15

@ 84 beeidete Vertrauenspersonen: Stellvertretend für alle, die den Verband Vorarlberger Vertrauenspersonen unterstützen, gebe ich die Stellungnahme von Dr Hanno Ledermüllner an Sie weiter. Hinzufügen will ich, dass Vertrauenspersonen gemäss Verordnung der Landesregierung zu entlohnen sind.

Die Aufgabe des Verbandes könnte es also sein, die angemessene Abgeltung der Aus- und Weiterbildungskosten von den Gemeinden zu verlangen. Dies mit der Absicht, dass sich dann auch Personen bewerben, die ein besonderes Interesse am Gemeinwohl haben.

Wenn Sie weitere Nachrichten des Verbandes erhalten wollen, ersuche ich Sie um eine persönliche Stellungnahme zu diesem Vorhaben.

  • 29.01.15

Häufig gestellte Fragen

  1. Sammeln
  2. Bewerten
  3. Ordnen, zB nach Wer, Was, ... Warum, Wozu ?

@ MFD, 27.04.15: Die "gewichteten Fragen" zeigen deutlich, dass die vorhandene Fachliteratur unvollständig ist. Nicht alle Fragen lassen sich aus dieser beantworten. Sich mit den ungelösten Fragen zu befassen, bedeutet also neues "Wissen zu schaffen". Wer wagt, gewinnt !


@ DH, 16.04.15: Journalisten und Wissenschaftler fragen nach der Vergangenheit. Für sie sind die üblichen sieben W-Fragen bestens geeignet. Wer nach dem Sinn fragt, stellt die Wozu-Frage ? Die hast du spontan gestellt. Ich notiere deshalb beispielhaft folgenden Satz: Wozu sollten Gemeindevermittlungsämter dienen ?


@ mehr als 70 Beobachter, Beiräte und Gesellschafter; 14.04.15: Das Wissen um Existenz und Zuständigkeiten der Gemeindevermittlungsämter ist mangels einschlägiger Bildungsangebote vielfach sehr gering oder nicht vorhanden. Die Geschädigten sind jene, die für ihr Nicht-Wissen "Lehrgeld" bezahlen müssen.

Die fehlenden Bildungsangebote lassen sich mE an der Basis (dh mit befähigten Stimmberechtigten zu den Gemeindevertretungs- bzw Landtagswahlen) besser gestalten, als mit "Informationsoffensiven des Landes", die irgendwo auf dem Amtswege versanden. Wenn jede der adressierten Personen zum provisorischen FAQ-Verzeichnis fünf wichtige Fragen markiert oder neue Fragen hinzufügt, dann können Interessierte ihr Wissen durch Bearbeitung der wichtigsten Fragen selbst erwerben und damit nützliche Beiträge zur Volksbildung leisten.

Dieses Schreiben richtet sich an bevorzugte Adressaten (m/w) mit unterschiedlichen Kenntnissen der Sachverhalte, gegliedert in sieben gleichgestellte Gruppen. Unter den Vorarbeitern dieses Bewerbes und Einsendern der gewünschten Fragen wird ein Gratis-Mittagessen für zwei Personen im Gasthof Hirschen in Altach verlost. Von mir sind 54 passiv Wahlberechtigte, zwölf beeidete Vertrauenspersonen und zwei Schweizer Beiräte eingeladen.

Selbstverständlich können sich auch eure Angehörigen und Bekannten an diesem Bewerb beteiligen. Einsendeschluss ist Montag, 27.04.15

Frauen gestalten die Gemeinde

Zur Stärkung der politischen Mitbestimmung von Frauen auf kommunaler Ebene sowie zur weiteren Erhöhung des Frauenanteils in den Vorarlberger Gemeinderäten und Gemeindevertretungen werden im Zuge des Projektes "Frauen gestalten die Gemeinde" drei Workshops sowie ein Lehrgang das ganze Jahr über in ganz Vorarlberg angeboten. Der Workshop "Die politische Arbeit in der Gemeinde" gibt Einblicke in die Grundregeln der Gemeindepolitik, setzt sich mit den Aufgaben einer Gemeindemandatarin auseinander und zeigt Möglichkeiten der Mitgestaltung auf. Im Workshop "Rhetorik und Kommunikation" reflektieren die Frauen ihre eigenen Sprachmuster und lernen, den eigenen Standpunkt überzeugend zu vertreten. Der Workshop "Beteiligungsprozesse im politischen System" zeigt die Bedeutung von qualitätsvollen Partizipationsprozessen auf und stellt Methoden für Beteiligungsprozesse vor.

Wiener Gemeindevermittlungsämter

Gemeindevermittlungsämter sind in jedem Wiener Gemeindebezirk zum Vergleichsversuch zwischen streitenden Parteien in Zivilrechtsangelegenheiten (Geldforderungen und Ansprüche über bewegliche Sachen, Streitigkeiten über Grenzen unbeweglicher Güter, Streitigkeiten über Dienstbarkeit der Wohnung und Besitzstreitigkeiten) und zum Sühneversuch in Ehrenbeleidigungsangelegenheiten (§§ 111 bis 117 StGB) und Ehrenkränkungssachen nach dem Gesetz zum Schutz der persönlichen Ehre und zur Regelung der Ehrenkränkung eingerichtet. Das Gemeindevermittlungsamt kann kostspielige Prozesse vermeiden.

Erwin Leitner

@ Ernst Heim, 29.05.15: Ich habe bislang von Gemeindevermittlungsämtern noch nichts gehört. Es scheint eine Form der ehrenamtlichen Mediation zu sein, die geschaffen wurde, lange bevor der Begriff "Mediation" modern wurde.

Auf die Schnelle habe ich dazu folgende Informationen im Internet gefunden. Einige der Fragen scheinen v.a. im Wiener Gesetz über die Gemeindevermittlungsämter beantwortet:

Gerald Grüner

Die gemeinsame Klammer dieses Verbands ...

  1. das Subsidiaritätsprinzip als oberste Maxime allen politischen Handelns – wie es überall anerkannt, aber nirgends wirklich zugelassen wird
  2. die konsequente Gewaltenteilung als wichtigstes Werkzeug gegen Machtkonzentration [...] – wie sie seit dem achtzehnten Jahrhundert selbstverständlich, aber bis heute nicht einmal in der Verfassung unumgehbar festgeschrieben ist

Die Motivation dazu sollte von einem gesetzlich gut geregelten Recht auf Selbstbestimmung kommen, das aber überhaupt noch nicht vorhanden ist. Denn wir leben in einer politischen „Passiv-Gesellschaft“, in der man uns das „Selbst-Denken“ und erst recht das „Selbst-Handeln“ abgewöhnen will. Ein Henne/Ei-Problem also, das nur schrittweise und im persönlichen Gespräch zu lösen ist, um Druck von der Bevölkerung auf gesetztlich geregelte Selbstbestimmung zu generieren. Die Schweiz bietet einen Einblick, in welche Richtung dieser politische Kulturwandel gehen könnte.

Gerhard Rauch

@ Ernst Heim: Die Entlohnung ist nach meinem Wissensstand geregelt, und ich bin mir sicher, jeder Bürgermeister wird mit Bitte und Danke den Betrag gerne in die Hand nehmen, wenn er einen Sachverhalt an das Gemeindevermittlungsamt weitergeben kann.

  • 27.01.15

GB

@ Ernst Heim: Das Vermittlungsamt ist mir bestens bekannt, da mein Vater diese Arbeit über Jahrzehnte in [...] gemacht hat. Ich finde, dass es eine sinnvolle Einrichtung ist, die leider zu wenig genutzt wird und es freut mich, dass Sie sich für mehr Frauen für dieses Amt einsetzen.

Meine Zeitressourcen sind derzeit ausgeschöpft und ich sehe mich daher nicht in der Lage, eine weitere Aufgabe anzunehmen. Danke für Ihr Engagement!

  • 21.02.15

Günter Sieber

Hanno Ledermüllner

@ Ernst Heim: Wir haben uns mehrfach dazu bekannt, dass die Gemeindevermittlungsämter eine wichtige Institution sind, um Streitsachen oder Ehrenbeleidigungen außergerichtlich und somit kostenschonend auflösen zu können. Die Funktion der Vertrauensmänner bzw. –frauen ist ein Ehrenamt. Eine Wertschätzung dieser ehrenamtlichen Funktion ist uns sehr wichtig und wird gegenüber den Personen auch wahrgenommen. Um das Ehrenamt als solches zu erhalten, sind materielle Zuwendungen in welcher Höhe auch immer nicht sinnvoll und auch mit dieser Funktion nicht vereinbar.

Der gegründete „Verband Vorarlberg für Vertrauenspersonen“ begrüßen wir, zumal damit eine Vernetzung, ein Austausch und eine Wahrnehmung der Ehrenamtsfunktion nach außen ermöglicht wird. Aus diesem Grund sind wir gerne bereit, diesen Verband ideell zu unterstützen.

  • 19.01.15

Helmut Leite

@ Ernst Heim, 06.04.15: Ich glaube für die Rolle eines Vermittlers /in braucht es vor allem ein Gespür für eine Problemlösung im Einvernehmen!

Generell sollten diese Leute/Idealisten in einem Kurzseminar eingeführt werden, damit sie wissen worauf es besonders ankommt!

HW

@ Ernst Heim: Ich bin bei den nächsten Wahlen nicht mehr dabei, somit komme ich hier nicht mehr in Frage.

  • 20.02.15

Ignaz Matt

@ Ernst Heim: Herzliche Gratulation zu Deinem Erfolg und den bisherigen Ergebnissen. Dein wirklich großer Einsatz war nicht umsonst und hat zu diesem Ergebnis geführt.

  • 26.01.15

ID

@ Ernst Heim: Ich setze mich von Natur aus gern für die „Schwächeren“ ein, wobei das in diesem Fall ja nicht unbedingt sein soll. Die Schlichtungsstelle soll neutral sein, gut zuhören können, beide Standpunkte anhören, zwischen den streitenden Parteien vermitteln und es im besten Falle schafft „Frieden“ zu erreichen, damit beide Streitenden zufrieden nach Hause gehen.

  • 16.02.15

JB

@ Ernst Heim: Ich habe mir die Unterlagen zu den Gemeindevermittlungsämtern angesehen. Bei Streitigkeiten ist es für manche vielleicht leichter diese vor einer Person auszutragen, der sie nicht immer wieder in der Gemeinde begegnen. Die Anonymität ist bei Gemeindevermittlungsämtern sicher weniger gegeben! Dies beziehe ich zB auf Vermögensstreitigkeiten bei einer Scheidung. Schmutzige Wäsche waschen geht vor einer gänzlich unbekannten Person sicher leichter.

Trotzdem wäre sicher so mancher bereit diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen, wenn das Vertrauen in die Objektivität des Schlichters gegeben ist. Solch eine Aufgabe setzt nämlich sehr viele persönliche Fähigkeiten und Charaktereigenschaft voraus.

  • 06.12.15

KK

@ Ernst Heim: Die Gemeindevermittlungsämter scheinen mir eine vernünftige Einrichtung zu sein, um Streitigkeiten innerhalb der Gemeinde auf wenig aufwändige Art zu lösen. Für mich persönlich kommt, jedenfalls im Moment, ein Amt als Vermittlerin nicht in Frage. Obwohl ich mir wünschen würde, dass – wenn es SchlichterInnen gibt – viele Frauen darunter sind.

  • 16.02.15

MFD

@ Ernst Heim: Meines Erachtens können Vertrauenspersonen nur tätig werden, wenn sich die Streitparteien freiwillig dem Entscheid der Vertrauensperson unterstellen. Sollte sich eine Streitpartei plötzlich nicht mehr an den Entscheid der Vertrauensperson gebunden fühlen, darf sie den Entscheid missachten, da der Entscheid keine rechtliche Durchsetzungsmöglichkeit nach sich zieht.

Wenn die Vertrauenspersonen wie Vermittler tätig werden, die den Konsens beider Parteien suchen, wird das oben dargestellte Szenario nicht eintreten, da der Entscheid der Vertrauensperson ja auf dem Konsens der Streitparteien beruht und damit auch deren Entscheid ist.

Mir ist der Unterschied zwischen ausgebildeten Mediatoren und den neu einzurichtenden Vertrauenspersonen nicht klar. Ist der Unterschied vielleicht jener, dass Mediatoren Unternehmer sind, die sich aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit eine Einkuftsquelle verschaffen, wohingegen Vertrauenspersonen amtlich angestellte Personen sind, die von der Gemeinde (Gemeindevermittlungsämter) angestellt sind und deren Leistungen daher nicht einem Wettbewerb unterliegt, was in der Folge kostendeckende Gebühren nach sich zieht und im Ergebnis billiger ist, als die Leistung eines Mediators?

Man müsste prüfen, ob eine solche Schlichtungsstelle in der Zuständigkeit einer Gemeinde liegen KANN (Zuständigkeit Bund/Land/Gemeinde) und ob die Gemeinde diese Aufgabe im eigenen Wirkungsbereich erledigen könnte. Müsste sie die Aufgabe für den Bund oder das Land, also im übertragenen Wirkungsbereich erledigen, wird die Sache wieder kompliziert, weil man entweder den zuständigen Minister (Bund) oder den Landeshauptmann (Land) ins Boot holen müsste.

Es wäre auch hilfreich, eine Bedarfserhebung zu machen. Welche Fälle würden hauptsächlich an die Vertrauensperson herangetragen werden? Die meisten Fälle werden doch zu Gericht getragen, weil sich der "Im-Recht-Befindliche" sein Recht holen möchte, das er dann auch durchsetzen möchte (mit Zwangsgewalt: Exekutionsverfahren, etc.).

Die Idee gefällt mir gut, meistens könnten gerichtliche Verfahren vermieden werden, wenn der Sache bereits im Vorfeld bei einem klärenden Gespräch auf den Grund gegangen werden könnte. Einzig: Ich bin skeptisch, ob es einen Anwendungsbereich für diese Gemeindevermittlungsämter gibt.

  • 06.03.15

Robert Bauer

@ Ernst Heim: Ich würde mal in Erfahrung bringen, warum die Gemeindevermittlungsämter wenig, oder gar nicht in Anspruch genommen werden - obwohl ihre Existenz in den Gemeinden sehr wohl bekannt sein müsste.

Da stellt sich doch die Frage, haben Hilfesuchende vielleicht kein Vertrauen in die Vertrauensleute ? Wenn ja, warum ?

Ich persönlich würde eine Vertrauensperson nur dann aufsuchen, wenn ich genau wüsste, dass diese Person - sympathisch, zuverlässig, vorbildhaft, transparent, vertrauenswürdig, kompetent etc. und vor allem, nicht weisungsgebunden ist.

Gibt es heutzutage überhaupt noch Menschen mit diesen Charaktereigenschaften ?

  • 26.02.15

SN

@ Ernst Heim: Ich finde die von Ihnen beschriebenen "Ombudspersonen" sehr interessant. Ob ich persönlich dazu geeignet wäre - da bin ich mir nicht so sicher. Grund ist, dass ich politisch sehr engagiert bin und in Folge dessen wohl nicht objektiv genug bin. Ich denke, solch eine Stelle wäre sicherlich überparteilich zu besetzen, da ansonsten der nächste Konflikt vorprogrammiert ist. Was meinen Sie dazu?

  • 12.02.15