Ein Modell machen
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Vorwort
« Zuhause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland. » - ein Zitat von Jeremias Gotthelf (1797-1854), des bekannten Schweizer Schriftstellers und Pfarrers ist eine starke Herausforderung - auch in unserer Zeit.
Leitgedanken
A - De
- « Bekanntlich wird jede große Veränderung von wenigen, nicht von vielen bewirkt; durch die entschlossenen, unerschrockenen, eifrigen Wenigen. » John Henry Newman
- « Brauchst Du eine hilfreiche Hand, so such sie zunächst am Ende Deines rechten Armes. » Alexander Rüstow
- « Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. » Hermann Hesse
- « Das Bessere ist der Feind des Guten ! » Voltaire
- « Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. » Redensarten
- « Das Wichtigste ist, Lust und Liebe zur Sache zu wecken, sonst erzieht man nur gelehrte Esel. » Michel de Montaigne
- « Der Anfang fürchtet oft, womit das Ende scherzt. » Andreas Gryphius
- « Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. » Aristoteles
- « Der eine fragt: Was kommt danach? Der andre fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht. » Theodor Storm
- « Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt. » Dante Alighieri, Zitate
- « Der sichere Weg zum Erfolg ist, es doch noch einmal zu versuchen. » Thomas Edison
- « Der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Realität von morgen. » Robert H. Goddard
Di - I
- « Die beste Wirkung, ist die Vorbildwirkung. » Christoph Bösch
- « Die besten Reformer die die Welt je gesehen hat, sind jene, die bei sich selbst anfangen. » George Bernard Shaw
- « Die Krone allen Sammelns aber ist das Sammeln unserer Einfälle und die schönste aller Liebhabereien ist die Pflege unserer Einfälle, ihre Verwandlung in Werte. » Gustav Großmann
- « Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang. » Albert Camus
- « Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat. » Zitate
- « Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. » Winston Churchill
- « Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration. » Thomas Alva Edison
- « Gesell dich einem Bessern zu, / daß mit ihm deine Kräfte ringen. / Wer selbst nicht weiter ist als du, / der kann dich auch nicht weiterbringen. » Friedrich Rückert
- « In Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung. » Theodor Fontane
- « Im Anfang war die Tat. » Goethe, Faust
J - Z
- « Klare Rechnung, gute Freunde. » Volksmund
- « Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. » Volksmund
- « Multi vocati, pauci electi. » Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. Mt 22,14
- « per aspera ad astra » durch viele Mühen zum Erfolg
- « Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt. » Chinesische Weisheit
- « Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. » Hermann Hesse
- « Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht. » Mark Aurel
- « Viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende. » Hand
- « Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann. » Antoine de Saint-Exupéry
- « Was du nicht allein vermagst, dazu verbinde dich mit anderen, die dasselbe wollen. » Hermann Schulze-Delitzsch
- « Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. » George Bernard Shaw
- « Wirke! Nur in seinen Werken kann der Mensch sich selbst bemerken. » Friedrich Rückert
- « Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben. Nicht bloß ein gleiches Ziel, auch gleichen Schritt zu haben. » Friedrich Rückert
Sonstiges
Die besseren Kapitalisten
« Eine Genossenschaft ist das perfekte Netzwerk. Einzelne Personen oder Kleinunternehmen schließen sich zusammen, bündeln ihre Interessen und teilen die so erzielten Vorteile unter sich auf. [...] Allerdings braucht so viel Miteinander ein starkes gemeinsames Interesse, um als Geschäftsmodell zu funktionieren. Schon zur Gründung müssen sich mindestens sieben Mitglieder finden, ihre Einlage leisten und die Satzung beschließen. Damit hört die Gleichberechtigung und -verpflichtung der Mitglieder nicht auf. Bei der Generalversammlung – sie ähnelt der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft – gilt der Grundsatz: Jeder Anwesende hat eine Stimme. Das gilt unabhängig davon, wie viele Anteile er besitzt. »
One man, one vote
... gehört zu den Grundlagen des Schweizerischen Genossenschaftsrechtes
855. Die Rechte, die den Genossenschaftern in den Angelegenheiten der Genossenschaft, insbesondere in Bezug auf die Führung der genossenschaftlichen Geschäfte und die Förderung der Genossenschaft zustehen, werden durch die Teilnahme an der Generalversammlung oder in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen durch schriftliche Stimmabgabe (Urabstimmung) ausgeübt.
Die Ökonomie der Lösung
« Wenn du immer wieder das tust, was du schon immer getan hast, dann wirst du immer wieder das bekommen, was du schon immer bekommen hast. Wenn du etwas anderes haben willst, musst du etwas anderes tun! Und wenn das, was du tust, dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes – statt mehr vom gleichen Falschen! »
Alles Leben ist Problemlösen
Über Erkenntnis, Geschichte und Politik (Taschenbuch)
Karl Popper, einer der einflußreichsten Denker dieses Jahrhunderts, hat an diesem Buch bis zu seinem Tod gearbeitet. In den 16 Texten dieser Auswahl kommen noch einmal die großen Themen zur Sprache, die sein Lebenswerk beherrscht haben.
Synergie
Durch die Verbindung(en) von A, B, C usw. entsteht bei jedem Gesellschafter ein messbarer Potentialgewinn. Hermann Haken hat dafür den Begriff Synergie geschaffen.
Genossenschaft
im Sinne eines umfassenden Allgemeinbegriffes
Es liegt ein gewollter Zusammenschluß mehrerer Individuen vor, die durch mindestens ein gemeinsames Interesse verbunden sind. Dadurch gewinnt diese "Personenvereinigung" (im Rechtssinne: "Gesellschaft") den Charakter einer Gruppe im soziologischen Sinn, der "Genossenschaftsgruppe". Der Zusammenschluß der Mitglieder setzt bei diesen voraus:
- das Bewußtsein eigener Interessen
- ein Mindestmaß dynamischer Mentalität
- eine kontaktfreudige zwischenmenschliche Verhaltensweise (Kooperativ-Neigung)...
Zweck des Zusammenschlusses ist die dauernde Verfolgung der aus gemeinsamen Interessen resultierenden Ziele durch Befriedigung gemeinsamer wirtschaftlicher Bedürfnisse. Dies ist vom Standpunkt der Gruppe die wirtschaftliche "Selbsthilfe", vom Standpunkt der Mitglieder die "gegenseitige Hilfe" (Assistance mutuelle). Sie setzt voraus, daß in der jeweiligen Gesellschaft individuelle Handlungsfreiheit gewährleistet ist und daß eine wenigstens der Tendenz nach verkehrswirtschaftliche Wirtschaftsordnung vorliegt.
Die Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der Mitglieder im Wege der Selbsthilfe erfolgt durch die Erstellung von Sach- oder Dienstleistungen mittels gemeinschaftlich bereitgestellter Personen und Sachmittel. Dies ist der Genossenschaftsbetrieb, der je nach betriebstechnischem Entwicklungsstand die unterschiedlichsten Erscheinungsformen aufweisen kann...
