Gerechtigkeit statt Gleichheit

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft.

Leitgedanken

  • Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? Mt 20,15
  • Eine über die Gleichheit der Chance hinausgehende Gleichmachung der Menschen ist die höchste Ungerechtigkeit. Karl Jaspers
  • Ich brauche keine Gnade, ich will Gerechtigkeit. Gotthold Ephraim Lessing

Sonstiges

Freiheit statt Gleichheit

Jede Egalisierung ist eine Nivellierung nach unten - Die »sozialreligiösen« Gleichheitsvisionen linker Ideologen laufen auf die Forderung hinaus, der Staat solle nachträglich die unterschiedlichen Ergebnisse des Verhaltens der Menschen korrigieren: Leistung und Eigeninitiative werden dadurch erstickt - Die Massenarbeitslosigkeit ist zum Teil eine Folge von Neid und Gleichheitspolitik - Wer nicht von Freiheit sprechen will, sollte von Gleichheit schweigen - Notwendige Steuersenkungen ...

Wir haben die Deutungshoheit

… ihr dafür die Beweislast

So scheinen manche - in Politik, Medien, aber auch Wissenschaft - das von ihnen gern verwendete Wort „Gerechtigkeit“ zu definieren. Wenn es um politische „Korrektheit“ geht, bekommt der viel zitierte Begriff der Gleichheit plötzlich eine ganz andere Bedeutung… Da wird die Beweislast umgekehrt, mit zweierlei Maß gemessen.

"Du sollst nicht merken", scheint das Motto zu lauten. Wir dürfen unseren Sinnen nicht trauen – müssen glauben, was uns die gängige Modeideologie gerade verordnet! Abwechselnd links und rechts am Ziel vorbei... Recht und „Rechte“ verkommen immer mehr zum Vorwand für ideologische Machtspiele.

Selbstvertrauen durch Achtsamkeit, könnte die Gegenstrategie lauten. Lieber den eigenen Sinnen und Empfindungen trauen, statt uns ständig etwas einreden oder vormachen zu lassen.

RADIKALE Menschlichkeit

  • Mitgefühl, sich in andere hinein versetzen - sie dadurch auch besser verstehen
  • Leben und leben lassen. Freiraum entsteht dadurch, dass man ihn einander gegenseitig zugesteht - ihn NICHT ausnützt... Offenheit
    • "Rollen"-Gerechtigkeit (statt Beliebigkeit durch Gleichmacherei)
    • "Nachhaltigkeit" bedeutet Ehrlichkeit - anstatt Probleme zu verdrängen...
  • Und zuletzt ein Paradoxon: RADIKAL pragmatisch ("entweder und oder")
  • Christoph Bösch

Räuberbanden

Was anderes sind also Reiche, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, als große Räuberbanden? Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche. Auch da ist eine Schar von Menschen, die unter Befehl eines Anführers steht, sich durch Verabredung zu einer Gemeinschaft zusammenschließt und nach fester Übereinkunft die Beute teilt. Wenn dies üble Gebilde durch Zuzug verkommener Menschen so ins Große wächst, daß Ortschaften besetzt, Niederlassungen gegründet, Städte erobert, Völker unterworfen werden, nimmt es ohne weiteres den Namen Reich an, den ihm offenkundig nicht etwa hingeschwundene Habgier, sondern erlangte Straflosigkeit erwirbt. Treffend und wahrheitsgemäß war darum die Antwort, die einst ein aufgegriffener Seeräuber Alexander dem Großen gab. Denn als der König den Mann fragte, was ihm einfalle, daß er das Meer unsicher mache, erwiderte er mit freimütigem Trotz: Und was fällt Dir ein, daß Du das Erdreich unsicher machst? Freilich, weil ich's mit einem kleinen Fahrzeug tue, heiße ich Räuber. Du tust's mit einer großen Flotte und heißt Imperator. Augustinus

Verbindungen