IG Göfis

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Welt verändert sich nicht durch immer neue Maßnahmen sondern durch eine neue Gesinnung. Albert Schweitzer

Leitgedanken

  • ...und in allem und überall jene mittlere Linie einzuhalten, in der immer die Tugend besteht: „In medio stat virtus“. Die wahre Tugend ist immer in der Mitte, weder im einen, noch im andern Extrem. – Pius XI.: Ansprache an die Teilnehmer des Pilgerzuges des Bundes christlicher Arbeiter Frankreichs (CFTC) in der Audienz vom 18.September 1938 in Castel Gandolfo.

Sonstiges

entdeckung / erfindung

wie entstehen entdeckungen? wurde einstein einmal gefragt. "sehr einfach. eine entdeckung entsteht dann, wenn du dasselbe beobachtest wie die anderen und dabei merkst du etwas, was die anderen nicht sehen. alle wissen, es ist unmöglich zu machen, dann findet sich einer, der das nicht weiss; der wird ein erfinder (entdecker)!"

  • autor unbekannt

Schöpferische Gedanken

Der schöpferische Gedanke kommt am ehesten zum Durchbruch, wenn. wir auf das zu geschäftige Treiben des alltäglichen Verstandes verzichten und dem spontanen Gefühlseindruck den allerweitesten Spielraum gewähren. Hieraus muß alles, was lebendig und genial ist, entstehen. Die Menschen mahlen und mahlen in der Mühle der Gemeinplätze und dabei kommt nichts anderes heraus, als was hineingetan ward. Im selben Augenblick aber, wo sie die Tradition verlassen, um einer ursprünglichen Idee zu folgen, eilen auch schon Poesie, Witz, Hoffnung, Tugend, Kenntnisse und anschauliches Beispiel zur Hilfe.

  • Ralph Waldo Emerson

Killing our dreams

Wie Sie Ihre Träume töten

Im Kern argumentiert Coelho, daß der Mensch erst im Aus-sich-Hinausgehen, in der Öffnung auf das Transzendete seine Erfüllung findet. Dieses Größere ist in letzter Hinsicht Gott, aber natürlich auch der Dienst am Mitmenschen (Caritas) und am Gemeinwohl (Politik).

The first symptom of the process of our killing our dreams is the lack of time. The busiest people I have known in my life always have time enough to do everything. Those who do nothing are always tired and pay no attention to the little amount of work they are required to do. They complain constantly that the day is too short. The truth is, they are afraid to fight the Good Fight.

Das erste Symptom im Prozeß des Abtötens unserer Träume ist der Mangel an Zeit. Die geschäftigsten Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, hatten immer genügend Zeit, um alles zu erledigen. Diejenigen, die überhaupt nichts tun, sind immer müde und bemerken gar nicht, wie wenig Arbeit es ist, die sie erledigen sollen. Sie beschweren sich immer, daß der Tag zu kurz ist. Die Wahrheit ist, daß sie Angst davor haben, den guten Kampf zu kämpfen. (GH)

The second symptom of the death of our dreams lies in our certainties. Because we don’t want to see life as a grand adventure, we begin to think of ourselves as wise and fair and correct in asking so little of life. We look beyond the walls of our day-to-day existence, and we hear the sound of lances breaking, we smell the dust and the sweat, and we see the great defeats and the fire in the eyes of the warriors. But we never see the delight, the immense delight in the hearts of those who are engaged in the battle. For them, neither victory nor defeat is important; what’s important is only that they are fighting the Good Fight.

Das zweite Symptom, das auf den Tod unserer Träume hinweist, liegt in unseren Sicherheiten. Weil wir das Leben nicht als großes Abenteuer sehen wollen, beginnen wir von uns als klug und fair und aufrichtig zu denken, weil wir so wenig vom Leben verlangen. Wir blicken hinter die Wände unseres Alltages, und wir hören den Klang brechender Lanzen, wir riechen den Staub und den Schweiß, und wir sehen die großen Niederlangen und das Feuer in den Augen der Krieger. Aber wir sehen niemals die Freude, die immense Freude in den Herzen jener, die den Kampf aufnehmen. Für diese ist weder Sieg noch Niederlage wichtig; wichtig ist allein, daß sie den guten Kampf kämpfen. (GH)

And, finally, the third symptom of the passing of our dreams is peace. Life becomes a Sunday afternoon; we ask for nothing grand, and we cease to demand anything more than we are willing to give. In that state, we think of ourselves as being mature; we put aside the fantasies of our youth, and we seek personal and professional achievement. We are surprised when people our age say that they still want this or that out of life. But really, deep in our hearts, we know that what has happened is that we have renounced the battle for our dreams – we have refused to fight the Good Fight. When we renounce our dreams and find peace, we go through a short period of tranquility. But the dead dreams begin to rot within us and to infect our entire being. We become cruel to those around us, and then we begin to direct this cruelty against ourselves. That’s when illnesses and psychoses arise. What we sought to avoid in combat – disappointment and defeat – come upon us because of our cowardice. And one day, the dead, spoiled dreams make it difficult to breathe, and we actually seek death. It’s death that frees us from our certainties, from our work, and from that terrible peace of our Sunday afternoons.

Das dritte Symptom unserer sterbenden Träume ist Friede. Das Leben wird [verkommt zu] einem Sonntag Nachmittag; wir fragen nach nichts Großem mehr, und wir hören auf vom Leben mehr zu verlangen als wir zu geben bereit sind. In diesem Zustand, denken wir, daß wir reif wären; wir legen alle jugendlichen Träumereien beiseite, and wir suchen persönliche und professionelle Erfolge. Wir sind überrascht, wenn Menschen in unserem Alter sagen, daß sie vom Leben noch immer dies oder das wollen. Aber in Wirklichkeit – tief verborgen in unseren Herzen, wissen wir, daß das, was passiert ist, ist, daß wir den Kampf für unsere Träume aufgegeben haben – wir haben uns geweigert, den guten Kampf zu kämpfen.
Wenn wir unsere Träume aufgeben und Frieden finden, gehen wir kurzfristig durch eine Periode von Ruhe. Aber die toten Träume beginnen in uns zu verrotten und infizieren unser gesamtes Sein. Wir werden grausam gegen die Menschen um uns und wir beginnen diese Grausamkeit gegen uns selbst zu richten. Das ist der Punkt, an dem Krankheiten und Psychosen auftauchen. Was wir im Kampf zu verhindern suchten – Enttäuschung und Niederlage – befällt uns aufgrund unserer Feigheit. (GH)
Und eines Tages, erschweren uns unsere toten, enttäuschten Träume das Atmen und wir suchen sogar den Tod. Es ist der Tod, der uns von unseren Gewißheiten befreit, von unserer Arbeit und von dieser furchtbaren Ruhe des Sonntag Nachmittag.

Verbindungen