Jedem das Deine

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leitgedanken

  • Alles machet Mein und Dein, daß man nicht kann friedlich sein. Friedrich Freiherr von Logau
  • Wer mit den Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. Sprichwort
  • In der Marktwirtschaft ist das Gewinnmotiv das Leitprinzip. In der Zwangswirtschaft ist es die Disziplinierung. Es gibt keine dritte Möglichkeit. Wenn ein Mensch nicht vom Wunsch getrieben wird, Geld auf dem Markt zu verdienen, dann muss ihm ein Gesetz vorschreiben, was er zu tun hat und wie er es zu tun hat. Ludwig von Mises, Die Bürokratie S 95
  • In der Wettbewerbswirtschaft (Marktwirtschaft) ist der Gerichtsvollzieher die letzte Instanz, in der Zwangswirtschaft (Planwirtschaft) der Henker. frei nach Wilhelm Röpke
  • Die reine Marktwirtschaftslehre nimmt an, dass die Regierung, der gesellschaftliche Zwangsapparat, bestrebt ist, die Wirkungsweise des Marktsystems zu erhalten, sein Funktionieren nicht zu behindern und es gegen Eingriffe Dritter zu schützen. Ludwig von Mises
  • Dass das Volk hungert, kommt davon her, dass seine Oberen zuviel Steuern fressen, darum hungert es. / Dass das Volk schwer zu leiten ist, kommt davon her, dass die Oberen zu viel machen, darum ist es schwer zu leiten. / Dass das Volk den Tod zu leicht nimmt, kommt davon her, dass seine Oberen des Lebens Fülle zu reichlich suchen, darum nimmt es den Tod zu leicht. / Wer aber nicht um des Lebens willen handelt, der ist besser als der, dem das Leben teuer ist. Lao-Tse, TAO TEH KING

Sonstiges

Inflation oder Deflation?

Das Preisgefüge könnte sich ändern.

Eine Umwertung. Arbeit könnte in Summe billiger, Rohstoffe dafür teurer werden. Was ist wirklich wichtig, was brauchen wir wirklich? Essen von guter Qualität könnte teurer werden. ÜBERHAUPT gute Qualität. Billiges wird noch billiger, weil immer weniger nachgefragt werden…

Warum denken alle immer so technokratisch? Das wirkt nur auf kurze, nicht auf längere Sicht. Weg von der Wegwerfmentalität – in allen Bereichen. Mehr investieren, weniger konsumieren. Was ist gesund, was macht zufrieden? Worüber sind wir glücklich? Statusdenken macht nicht glücklich – „wirkt“ nur im Kopf… Vergleich mit anderen ist nicht zielführend – weil jeder andere Bedürfnisse, aber auch Fähigkeiten hat. Umverteilung ist oft nur Kompensation – aber jede Ersatzbefriedigung ist letztlich immer Verschwendung!

Bedürfnisse direkt befriedigen. Das spart – ohne dass es zu einer Nutzenreduktion kommen muss. Inflation ist eine statistische Größe – sagt wenig über Qualität und subjektive Zufriedenheit. Wichtig ist, dass das Preisgefüge die ursprünglichen Präferenzen der Marktteilnehmer widerspiegelt… (Für Inflation spräche, dass das Geld weniger "wert" sein könnte, als viele geglaubt haben; für Deflation, dass das Interesse an Konsum als Ersatzbefriedigung abnehmen könnte.)

Primat der Politik?

Womit hätte sie sich denn den verdient?

Wir treiben gerne den Teufel mit dem Beelzebub aus. Ein Primat der Politik wäre vielleicht gut, wenn wir eine echte Demokratie hätten... Doch wir haben ja eine Parteienoligarchie. (Auch Wahlen sind Märkte – und Kaufentscheidungen sind umgekehrt wieder Abstimmungen über Präferenzen. Auf dem Markt wird gekauft, in der Demokratie sollten eigentlich Stellvertreter gewählt werden... Der Wettbewerb ist auf dem Markt aber jedenfalls freier als im Staat. Denn die Parteien beherrschen den Wählermarkt wie kein noch so mächtiger Konzern irgendeinen Warenmarkt.)

Haben wir nicht schon genug Einmischung, Umverteilung, Entmündigung und Ressourcenvergeudung?

Alle reden von der Gefahr von rechts. Wer aber kümmert sich um die Gefahr durch den beinahe schon faschistoiden Terror durch die so genannte Political Correctness?

Um eine Bildungspolitik, die kein wichtigeres Ziel kennt als Nivellierung in alle Richtungen.

Eine Gesundheitspolitik, die den Patienten entmündigt, Unsummen für unnötige Medikamente, Untersuchungen und Therapien verschwendet – während für wirklich sinnvolle Maßnahmen oft die Mittel fehlen.

Einen Parteienstaat, in dem Politiker nicht ihre Wähler vertreten, sondern vor allem die eigenen Parteien. (Die sich allerdings gleichzeitig in maßloser Weise von den Wählern finanzieren lassen.)

Natürlich brauchen wir auch keinen Primat des Finanzmaterialismus. Allerdings müssen wir uns fragen, wie jeder einzelne, durch die eigene Konsumsucht, selbst dazu beiträgt? (Und: Wer hat denn die Märkte dereguliert?)

Wir brauchen einen Primat des Individuums, persönliche Verantwortung und maximalen Freiraum.

Volksvertreter statt Parteienvertreter

Wozu (brauchen wir eigentlich) Parteien?

Parteien sind vor allem Selbstzweck, dienen sich selbst, ihren Funktionären und Mitgliedern. Die Wähler sind nur alle paar Jahre für einige Wochen interessant - nach dem Schließen der Wahllokale werden sie schnell vergessen. Unsere Politiker sind Parteienvertreter – die Wähler dabei nur Mittel zum Zweck. Umverteilung hat nicht in erster Linie Gerechtigkeit zum Ziel, sondern vor allem Stimmenmaximierung. Gesetze basieren weniger auf den Bedürfnissen der Bürger, eher auf Parteiideologien – zur Rechtfertigung des Eigennutzes von Lobbys und Parteigängern. Und die Gesetze werden im Grunde nicht vom Parlament, sondern von den Regierenden, also letztlich ebenfalls von den Parteien gemacht. Dagegen ist sogar die Justiz relativ machtlos.

Das ganze hat eine fast paradoxe Eigendynamik: Selbst die Parteispitzen scheinen oft gar nicht so mächtig zu sein… Überkommene Ideologien haben sich verselbständigt – üben gleichsam einen anonymen Zwang aus. Wem nützt das eigentlich? Die Nachteile, der Schaden, stehen jedenfalls in keiner Relation zum Nutzen. Warum tun wir nichts dagegen? Als erstes müssten sich die Bürger zu weigern beginnen, weiterhin in erster Linie Parteien zu wählen – statt ihre politischen Stellvertreter direkt und persönlich zu bestimmen. Eine Vorzugsstimme bei der EU-Wahl (am besten, ohne überhaupt eine Partei anzukreuzen!), könnte ein Anfang sein.

im sinne des abgb noch besser: "beschränkt handlungsbevollmächtigte" eh

Kreative Wertschöpfungskultur

statt spießbürgerlich kleinkariertem Statusdenken

Staat bremst Evolution

In der Bürokratie ist das Mittelmaß das Maß aller Dinge…

In Staat und Bürokratie herrscht künstliche Selektion: Man orientiert sich am Durchschnitt – und versucht, diesen zu erhalten. Konkurrenz herrscht nicht im Sinne einer Evolution des gesamten Systems - sondern lediglich innerhalb des Systems, im Kampf um die jeweils besten Positionen… (Methoden: Ge- und Verbote; Umverteilung, Nivellierung; aber auch Vetternwirtschaft – in Bereichen wie Bildung, Ökonomie, ja sogar Wissenschaft und Kunst.)

Evolution ist asozial

Konkurrenz belebt, wenn es sich um einen fairen Wettbewerb handelt. Man sollte allerdings differenzieren: Eine Form des Erfolges ist auch die Vernichtung des Gegners… Warum sollte man seine Gegner leben lassen?!

Kooperation andererseits, kann auch zur Korruption führen. Man verbündet sich gegen andere… Optimal wäre daher eine Mischung aus Kooperation - und Kontrolle durch Wettbewerb.

Der Konsum bringt uns um

Also müssen wir unnötigen Konsum besteuern – nicht Arbeit oder Eigentum. Eigentum ist weniger schädlich als Konsum - der knappe Ressourcen vergeudet, der Gesundheit von Mensch und Natur schadet, Unkultur und Wegwerfmentalität fördert, Abfallberge verursacht… Eigentum kann Diebstahl sein – aber Umverteilung ebenfalls. Der Staat soll sparen – und das tut er nur, wenn Steuern GESENKT werden!

Enteignung

Umverteilung ist materielle Enteignung. Viel schlimmer noch, ist wohl die seelische...

Verbindungen