Mehr Liebe

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Führe uns vom Tod zum Leben, von der Unwahrheit zur Wahrheit. Führe uns von der Verzweiflung zur Hoffnung, von der Angst zum Vertrauen. Führe uns vom Hass zur Liebe, vom Krieg zum Frieden. Lass Frieden erfüllen unser Herz, unsere Welt.

Leitgedanken

Neu

  • Wir irrten uns aneinander, es war eine schöne Zeit. Johann Wolfgang von Goethe
  • Die Vernunft ist gut, aber besser ist die Liebe, die uns der Vernunft entreißt. Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben. Teresa von Avila
  • Gefühle werden »gehabt«; die Liebe geschieht. Gefühle wohnen im Menschen, aber der Mensch wohnt in seiner Liebe. Martin Buber

A - K

  • Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe! Gottfried Keller
  • Alles Leid und alle Freude kommt von der Liebe. Meister Eckhart
  • Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden. Rainer Maria Rilke
  • Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. 2 Petr 1,5-7
  • Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. Albert Schweitzer
  • Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein. Hermann Bezzel
  • Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. Aurelius Augustinus
  • Die Liebe erschafft die Welt, die Freundschaft gestaltet sie. Friedrich Hölderlin
  • Die Liebe ist die Kunst, den anderen zu lieben, ohne ihn zu beherrschen, ihm nahe zu sein, ohne ihn zu verschlingen, ihm Freiheit zu geben, ohne ihn zu verlassen und bis ans Ende bei ihm zu bleiben. Jörg Zink
  • Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen. Marie von Ebner-Eschenbach
  • Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird. Antoine de Saint-Exupéry
  • Ehe ein Mann anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte er seine Freunde erst einmal besser behandeln. Mark Twain
  • Ein liebendes Herz ist ein frohes Herz. Mutter Theresa
  • Einen Menschen zu lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat. Fjodor Michailowitsch Dostojewski
  • Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor ? Charles Dickens
  • Glücklich allein ist das Herz, das liebt. Johann Wolfgang von Goethe
  • Gott möchte, dass man seinen Tempel aus Bausteinen der Liebe errichtet, aber die Menschen schleppen Steine herbei! Rabindranath Tagore
  • Im Traum und in der Liebe ist nichts unmöglich. Ungarisches Sprichwort
  • In den großen Dingen Einheit, in den kleinen Freiheit, in allem aber die Liebe. Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf
  • In der Liebe gilt Schweigen oft mehr als Sprechen. Blaise Pascal

L - Z

  • Liebe - und dann tue, was du willst. Augustinus
  • Liebe ist die Suche, die Sehnsucht, nach der verlorenen Hälfte. Platon zugeschrieben
  • Liebe ist etwas Ideelles, Heiraten etwas Reelles; und nie verwechselt man ungestraft das Ideelle mit dem Reellen. Goethe
  • Liebe und tu, was du willst. Augustinus
  • Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt. Liebe, die von Opfern spricht, ist schon rechte Liebe nicht. Emanuel Geibel
  • Lieben, wirklich lieben, heißt zu wissen, was dem anderen weh tut. Erzählungen der Chassidim
  • Liebst du nur die, die dich lieben? Das gelingt fast allen; dazu braucht man das Evangelium nicht. Christus aber ruft fast unbegreiflicherweise dazu auf, sogar die Menschen zu lieben, die dir Böses tun, und für sie zu beten. Quelle
  • Mit Gewalt erreicht man keine Liebe. Boris Leonidowitsch Pasternak
  • Nicht jeder, der schont, ist dein Freund; nicht jeder, der schlägt, ist dein Feind. Besser sind des Freundes Schläge als des Feindes schlau berechnete Küsse. Besser ist es, mit offenkundiger Strenge zu lieben als mit geheuchelter Liebe zu hassen. Augustinus
  • Nichts ist zu schwer für den, der liebt. Cicero
  • Ohne Liebe wird aus Freiheit Chaos. Max Thürkauf
  • Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet. Christian Morgenstern
  • Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele. Aurelius Augustinus
  • Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. Khalil Gibran
  • Was wäre Liebe ohne Gerechtigkeit und Strenge! Philippus Theophrastus Paracelsus
  • Was wir am Ende unseres Lebens in Händen halten, sind nicht unsere Leistungen und unsere Werke. Wir werden uns zuerst einmal die Frage stellen müssen, wie viel wir geliebt haben. Willigis Jäger
  • Wenn wir jung sind, gelten alle Gedanken der Liebe. Im Alter gilt alle Liebe den Gedanken. Albert Einstein
  • Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer allzu sehr begehrt. Euripides
  • Wir sollen nach der Liebe Sinn in allen freien Stücken der Starke zu dem Schwachen hin und der zum Starken rücken. Herr, lehr uns selbst in deinem Licht, von deinem Geist getrieben, nach deiner wahren Jünger Pflicht einander herzlich lieben. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf

Sonstiges

Ewige Liebe

Nicht die Ideologien retten die Welt, sondern allein die Hinwendung zum lebendigen Gott, der unser Schöpfer, der Garant unserer Freiheit, der Garant des wirklich Guten und Wahren ist. Die wirkliche Revolution besteht allein in der radikalen Hinwendung zu Gott, der das Maß des Gerechten und zugleich die ewige Liebe ist. Und was könnte uns denn retten wenn nicht die Liebe ?

Selbst-Bewusst-Sein

Als ich mich selbst zu lieben begann habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.

Die Kunst des Liebens

Wer nichts weiss, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. (…) Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch. Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto grösser ist die Liebe. (…) (Paracelsus)

Beständige Liebe

Liebe ist nur möglich, wenn zwei Menschen sich aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden, wenn also jeder sich selbst aus dem Zentrum heraus erlebt. Nur dieses "zentrale Erlebnis" ist menschliche Wirklichkeit nur hier ist Leben, nur hier liegt die Basis für Liebe. Eine so erlebte Liebe ist eine ständige Herausforderung sie ist kein Ruheplatz, sondern gemeinsames Streben, Wachsen und Arbeiten. Selbst Harmonie oder Konflikt, Freude oder Traurigkeit sind zweitrangig gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich aus dem Wesen ihrer Existenz heraus erleben, daß sie nur dadurch miteinander eins werden, daß sie mit sich selbst eins sind. Für die Existenz der Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Bindung sowie die Lebendigkeit und Kraft in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der man die Liebe erkennen kann.

Vernunft und Liebe

Tatsächlich muß jede Erklärung des Wirklichen ungenügend bleiben, die nicht auch ein Ethos sinnvoll und einsichtig begründen kann. Nun hat in der Tat die Evolutionstheorie, wo sie sich zur philosophia universalis auszuweiten anschickt, auch das Ethos evolutionär neu zu begründen versucht. Aber dieses evolutionäre Ethos, das seinen Schlüsselbegriff unausweichlich im Modell der Selektion, also im Kampf ums Überleben, im Sieg des Stärkeren, in der erfolgreichen Anpassung findet, hat wenig Tröstliches zu bieten. Auch wo man es auf mancherlei Weise zu verschönern strebt, bleibt es letztlich ein grausames Ethos. Das Bemühen, aus dem an sich Vernunftlosen das Vernünftige zu destillieren, scheitert hier recht augenfällig. Zu einer Ethik des universalen Friedens, der praktischen Nächstenliebe und der nötigen Überwindung des Eigenen, die wir brauchen, ist dies alles wenig tauglich. Der Versuch, in dieser Krise der Menschheit dem Begriff des Christentums als religio vera wieder einen einsichtigen Sinn zu geben, muß sozusagen auf Orthopraxie und Orthodoxie gleichermaßen setzen. Sein Inhalt wird heute – letztlich wie damals – im tiefsten darin bestehen müssen, daß Liebe und Vernunft als die eigentlichen Grundpfeiler des Wirklichen in eins gehen: Die wahre Vernunft ist die Liebe, und die Liebe ist die wahre Vernunft. In ihrer Einheit sind sie der wahre Grund und das Ziel alles Wirklichen.

Und hätte die Liebe nicht

Nächstenliebe

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und grösste Gebot. Das andere aber ist dem gleich. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22, 37-40

Von der Liebe

Die Liebe sei ungeheuchelt; hasset das Böse und haltet fest am Guten! Liebet einander herzlich mit brüderlicher Liebe; kommt mit Achtung einander zuvor. Seid nicht träge im Eifer, seid im Geiste glühend und dient dem Herrn. Seid freudig in der Hoffnung, in der Trübsal geduldig, anhaltend im Gebet. Den Heiligen kommet zur Hilfe in ihren Nöten, befleißigt euch der Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet und verfluchet nicht. Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden. Habet einerlei Gesinnung untereinander, trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern lasset euch herab zum Niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.

  • Röm 12,9-16

Verbindungen