Mehr Sozialismus
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Vorwort
Nicht nur Geld kann man umverteilen, sondern auch Macht, Rechte usw. Nur das Schicksal lässt sich nicht umverteilen.
Leitgedanken
- « Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen. » Konrad Adenauer
- « Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends. » Winston Churchill
- « Der Sozialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflößen. » Friedrich Nietzsche
- « In der Marktwirtschaft ist das Gewinnmotiv das Leitprinzip. In der Zwangswirtschaft ist es die Disziplinierung. Es gibt keine dritte Möglichkeit. » *Ludwig von Mises, Die Bürokratie S 95
Sonstiges
Mehr Markt statt Bürokratisierung
« ... Wer mit besseren Ideen und größerer Überzeugungskraft die Jugend gewinnt, der gewinnt damit die Zukunft. Die Lektüre formt das Bewußtsein – und das Bewußtsein formt das Sein. Die Einsicht, daß Freiheit die Voraussetzung für schöpferische Leistung ist – die Erfahrung, daß sozialistisches Gleichheitsstreben den Menschen Motivation und Kreativität nimmt und die Wirtschaft lähmt –, muß im Bewußtsein der jungen Generation stärker verankert werden. Frei nach Thomas Mann: Ideen von heute sind Taten von morgen. »
Der Weg zur Knechtschaft
Ein Kollektiv ist keine Person, hat keine Persönlichkeit und kein Gewissen. Demnach kennt es auch weder Selbstverantwortung noch Freiheit und bringt notwendig Knechtschaft hervor.
Sozialismus zerstört den Charakter
« Wo gäbe es denn in einem kollektivistischen Staate, in dem jeder Mensch in seiner nackten Existenz von der Obrigkeit abhängig ist, noch genügend selbständige Menschen, die sich die leiseste Kritik an den Staatsherrschern leisten könnten, oder Charakterhelden, die selbstmörderisch genug wären, ihren Rücken nicht zu beugen? Man darf zweifeln, ob sich alle mit dem Kollektivismus Flirtenden genügend überlegt haben, daß sie eine Gesellschaftsverfassung anstreben, in der Charakterlosigkeit, krumme Rücken und geschlossene Lippen das unzweifelhaft sichere Ergebnis sein werden. »
- Gerd Habermann, Das Mass des Menschlichen, Wilhelm-Röpke-Brevier 1999, S119
- Ernst Heim
Gott ist kein Grüner
Aber Grüne halten sich immer öfter für Gott
« Die Grünen sind linksextrem, undemokratisch, verräterisch defätistisch, männerfeindlich und unbeschreiblich überheblich. Wollen Gott spielen, ständig ins Leben eingreifen, andere bevormunden und manipulieren - und letztlich eine Diktatur der Nivellierung etablieren. »
Das ist der Prototyp zu (m)einem regelmässigen Rundbrief. Wer will ihn inhaltlich und/oder formell kommentieren ?
Jedem das Deine ?
Der Papa (Staat) wird’s schon richten…
Österreich ist ein Parteienstaat...
In allerletzter Konsequenz basiert „Recht“ (leider) immer auf dem Faustrecht (oder auf einer Vorstellung, also Ideologie.) Recht fällt nicht vom Himmel. (Es muss respektiert werden und durchsetzbar sein.) Und Recht ist nicht vermehrbar: Wer Rechte „gibt“, muss auch Rechte nehmen. (Neue Rechte entwerten die alten.)
Die Zeit der „unheiligen Allianz“ aus Materialismus, Sozialismus und Wissenschaft ist vorbei. „Echte“ Religion: Es gibt immer etwas Größeres als den Größenwahn des Einzelnen… „Die Wissenschaft“ hingegen, ist eine Religion ohne Gott, die Indizien gerne als Beweise verkauft.
„Die Wissenschaft“ ist eine Expertokratie, ein Spezialistenkartell: Menschen, die immer mehr über immer weniger wissen (und es oft nicht einmal wirklich verstehen - aus Mangel an Bewusstsein für Zusammenhänge und die Folgen eigenen Verhaltens!) – und die einander gegenseitig stützen, um an der Macht zu bleiben, die Deutungshoheit nicht zu verlieren. (Oft verbündet mit Parteien, Industrien, Medien, Ideologien aller Art…)
„Wir sind alle benachteiligt!“
Verlierer müssten nicht unbedingt benachteiligt sein: Könnten sie nicht auch einfach faul, feige oder charakterlos sein? Auch die „Verlierer“ haben meist mitgespielt, in den „Casinos des Lebens“. (Wen der liebe Gott „benachteiligt“ hat, den soll der Staat bevorzugen...?)
Gleichheit ist eine Illusion; Gleichmacherei geradezu eine Sünde! Wer jedoch heute nicht glaubhaft machen kann, dass er „benachteiligt“ ist, ist wohl wirklich benachteiligt.
Ohne Kapitalismus kein Sozialismus
Der Sozialismus lebt vom Kapitalismus. Beide sind materialistisch. Bei beiden geht es nicht in erster Linie um das Individuum, seine Eigenart, seine Fähigkeiten, Interessen und wirklich essenziellen Bedürfnisse. Es geht mehr um Ideologie, also um die Rechtfertigung von eigennützigen Partikularinteressen. (Also um den Egoismus von Gruppen.) Ideologie basiert immer auf Verdrängung. Der für die eigene Gruppe unbequeme Teil der Wahrheit, wird verdrängt. Die ganze Wahrheit, das ganze Bild, verträgt hingegen keine Ismen.
Manche sagen, der Kapitalismus sei ein Casino. Dabei wird aber meist vergessen, dass auch die Verlierer in diesem Casino mitspielen! Und zwar freiwillig. Verlieren sie dann jedoch, schieben sie gern den Siegern die Schuld zu... Spiel, Wettbewerb und Ungleichheit sind natürlich, nützlich und motivierend. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Nicht als Selbstzweck.
Agieren wir nicht letztlich wie der Hans-im-Glück, wenn wir uns selbst verstellen, verlieren und verkaufen; wenn wir uns aus uns selbst vertreiben lassen? Doch es gibt keinen Ersatz für den ureigensten Wesenskern, die einmalige Identität – mit ihren Talenten, Neigungen und Tugenden. Jeder hätte wohl (s)eine Rolle, (s)einen Platz – wenn auch nicht jeder eine Hauptrolle spielen kann. Da jedoch fast jeder gerne eine Hauptrolle spielen möchte, gehen alle ins Casino… Und verlieren auch noch das, was sie hätten haben können! Und dann brauchen sie alle Arten von Kompensation: Ersatzbefriedigungen (Konsum verbindet Kapitalismus und Sozialismus wie kaum etwas anderes), Sozialleistungen – letztlich aber auch „Prothesen“ aller Art (oft getarnt als „wissenschaftlicher Fortschritt“ – eigentlich aber oft eher eine Flucht in die Eskalation), die es ihnen ermöglichen, das Fehlende zu ersetzen. Allerdings natürlich nie vollständig, was zur Dosissteigerung zwingt - bis zur Sucht. (Wodurch dann äußere Zwänge oft durch innere Zwänge ersetzt werden.)
Der neue „Sozialismus“
Freiwillig geben, was man hat oder kann – und nur nehmen, was man auch wirklich braucht. Denn nichts zu brauchen, ist viel besser, als alles zu haben.
Rollengerechtigkeit (statt „Verteilungsgerechtigkeit durch Umverteilung“), gerechte Rollenverteilung: Jeder kann (s)eine Rolle finden. Jedem das Seine – nicht: Jedem das Deine… Wir brauchen nicht ein Kollektiv der Gleichen, sondern eine Gemeinschaft von Individuen; ein Gefüge, in dem einander eigenständige Persönlichkeiten in Vielfalt ergänzen.
Je mehr Verantwortung wir dabei freiwillig übernehmen, je mehr wir uns auf das jeweils Wesentliche konzentrieren (und auf das Unwesentliche verzichten), desto weniger werden wir letztlich vom Staat - wohl aber auch durch Krieg, Kriminalität, Naturkatastrophen etc. dazu gezwungen...
Österreich ist auch ein sozialistisches Land
… doch weil wir es gewohnt sind, fällt es keinem wirklich auf...
Von rechter oder gar rechtsextremer Politik reden oft jene, für die die „Mitte“ ziemlich weit links liegt… Vom überall verbreiteten Sozialismus spricht dagegen fast niemand.
Ungleiches gleich behandeln per Gesetz. Umverteilung (nicht nur von Geld, sondern auch von "Rechten", also am liebsten gleich von "Schicksal"), Gleichmacherei, Sicherheitsdenken auf Kosten der Freiheit, Kollektivismus, Einmischung seitens des Staates… Alles relativ? Der internationale Vergleich macht es vielleicht deutlich.
Sozialismus ist wie Doping
Wir werden nicht glücklicher, wenn wir uns selbst belügen…
Im Sport wird Doping immer mehr kriminalisiert. In der Politik wird es hingegen idealisiert. Jedes Mittel ist recht, um Unterschiede aufzuheben. Der Absurdität sind kaum Grenzen gesetzt: Schicksal, Wahrheit, ja sogar Freiheit ist den Menschen offensichtlich nicht mehr zumutbar – muss geradezu tabuisiert werden. Der Begriff des „Rechts“ wird ständig missbraucht - und in immer kleinere Rechte zerstückelt… „Demokratie“ ist schon Vorwand für fast alles – bis einmal eine Abstimmung so ausgeht, wie sie eigentlich gar nicht ausgehen dürfte... Und alle reden von Minderheiten, nur die Minderheit schlechthin, das Individuum wird bevormundet.
Lügen werden gleich direkt in die Sprache eingebaut – und institutionalisiert… Man hat die Götter offenbar nicht vertrieben, weil man nicht mehr an sie glaubt – sondern weil man lieber selbst Gott spielen möchte! Mit Hilfe von Gesetzen und Experten; durch Steuern und Umverteilung; durch Dauerpropaganda und Gewissensterror. Doch man kann schmutziges Wasser leider nicht dadurch reinigen, dass man sauberes hinein schüttet…
... oder wie Nietzsche meinte, "Das lahme Bein sitzt mit zu Pferde."
Kapitalismus oder Sozialismus
Linkes (Bildungs-)Elend verhindert, dass massgebliche Lehrer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gehört werden:
Entweder Kapitalismus oder Sozialismus. Tertium non datur.
Nationalökonomische Erkenntnis führt notwendigerweise zum Liberalismus. Denn sie zeigt einerseits, daß es für die Ordnung des Eigentumproblems in der arbeitteilenden Gesellschaft nur zwei Möglichkeiten gibt: Das Sondereigentum und das Gemeineigentum an den Produktionsmitteln, und daß das angebliche Mittelding des »regulierten« Eigentums entweder sinnwidrig ist, weil es nicht zu den beabsichtigten Zielen führt und nichts anderes bewirkt, als Störung des Ablaufes der kapitalistischen Produktion, oder bis zur vollen Vergesellschaftung der Produktionsmittel getrieben werden muß. Sie zeigt anderseits – und diese Erkenntnis ist in voller Klarheit erst eine Errungenschaft der jüngsten Zeit –, daß eine arbeitteilende Gesellschaft, die auf dem Gemeineigentum an den Produktionsmitteln aufgebaut ist, nicht lebensfähig wäre, weil in einer solchen Gesellschaft Geldrechnung und damit Rationalität nicht denkbar sind. Nationalökonomische Erkenntnis steht somit den heute die ganze Welt beherrschenden sozialistischen und syndikalistischen Ideologien im Wege. Daher der Kampf, der allenthalben gegen die Nationalökonomie und gegen die Nationalökonomen geführt wird.
