Mehr Wahrheit

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Unbesiegbare Sonne...

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr.

Leitgedanken

Neu

  • Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat, deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen. Johann Wolfgang von Goethe
  • Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit. Thomas von Aquin
  • Der Mut der Wahrheit, der Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie. Georg Wilhelm Friedrich Hegel
  • Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen; die im Irrtum verharren, das sind die Narren. Quelle
  • Du denkst über die Wahrheit, als wäre sie eine Formel, die du aus einem Buch herauspicken kannst. Wahrheit kostet den Preis der Einsamkeit. Wenn du der Wahrheit folgen willst, musst du lernen, allein zu gehen. Anthony de Mello
  • Weh euch, die ihr alles verdreht. / Ist denn der Ton so viel wie der Töpfer? Sagt denn das Werk von dem, der es herstellt: / Er hat mich nicht gemacht? Oder sagt der Topf von dem Töpfer: / Er versteht nichts? Jes 29,16
  • Bei dem Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit. Rabindranath Tagore
  • Wahrheiten, die man ungern hört, hat man ganz besonders nötig. Jean de La Bruyére
  • Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen. Arthur Schopenhauer
  • Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt. Johann Wolfgang von Goethe

A - De

  • ... ein bißchen mehr Wahrheit, das wär doch schon was. Peter Rosegger
  • Das Christentum ist Glaube, der Glaube verlangt eine Lehre, die Lehre Lehrsätze, Lehrsätze ein Ja oder Nein, Ja oder Nein Auseinandersetzungen. John Henry Newman, Der Wille zur Wahrheit
  • Das Gefährliche an den Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird. Hans Krailsheimer
  • Das Schlimme beim Suchen nach der Wahrheit ist, dass man sie manchmal findet. Rémy de Gourmont
  • Das Schlimmste, das man der Wahrheit antun kann, ist, sie zu kennen und dennoch zu ignorieren. Jacques Benigne Bossuet
  • Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel. Denis Diderot
  • Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft. Henrik Ibsen
  • Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden; jener liegt auf der Oberfläche, damit läßt sich wohl fertigwerden; diese ruht in der Tiefe, danach zu forschen ist nicht jedermanns Sache. Johann Wolfgang von Goethe
  • Der Irrtum verhält sich gegen das Wahre wie der Schlaf gegen das Wachen. Ich habe bemerkt, daß man aus dem Irren sich wie erquickt wieder zu dem Wahren hinwende. Johann Wolfgang von Goethe
  • Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat. Deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen. Johann Wolfgang von Goethe

Di - F

G - M

  • Ganze Sachen sind immer einfach wie die Wahrheit selbst. Nur die halben Sachen sind kompliziert. Heimito von Doderer
  • Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit. Mahatma Gandhi
  • Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe. Churchill
  • Im Wein liegt Wahrheit. Alkäus
  • In einer Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. George Orwell
  • Irren ist menschlich. Volksmund
  • Jeder Blödsinn kann dadurch zu Bedeutung gelangen, dass er von Millionen Menschen geglaubt wird. Albert Einstein
  • Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Deutsche Phrasen
  • Kindermund tut Wahrheit kund. Volksmund
  • Man sollte die Wahrheit den anderen nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen, sondern wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann. Max Frisch
  • Man sollte nie seine besten Hosen anziehen, wenn man hingeht und für Freiheit und Wahrheit ficht. Henrik Ibsen

N - Z

Sonstiges

Glaube und Wissenschaft

Die Wahrheit, jegliche Wahrheit, ist göttlichen Ursprungs. Es ist also grundsätzlich nicht möglich, dass Glaube und Wissenschaft einander widersprechen. Zwischen beiden kann kein wirklicher (sondern höchstens scheinbarer) Konflikt bestehen. Das schließt freilich keineswegs aus, dass zwischen Glaube und Wissenschaft Spannungen auftreten, deren Bereinigung nur durch ein langsames, langwieriges und in Einzelfällen tragisches Ringen um eine Wahrheit möglich ist. Sofern aber die Wissenschaft Wahrheit entdeckt, kann sie mit dem christlichen Glauben nicht in Widerspruch stehen. Dies scheint uns die einzig sachgerechte Haltung des Christentums den Wissenschaften gegenüber zu sein, die ja im Begriff sind, dem Menschen ein Universum von atemberaubender Größe zu erschließen. Gerade darin aber sehen wir eine Verheißung: Je größer die Welt wird, je mächtiger der menschliche Geist, desto größer können wir auch Gott denken.

Götter, die keine sind

„Das Ziel, die Wahrheit zu sagen, besteht in einer verwalteten Massengesellschaft hauptsächlich im Entwurf eines besseren Zustands, der den moralischen Prinzipien - Frieden, Versöhnung, Beseitigung des Leidens -, an denen sich die Realität messen lassen muß, näher kommt.“ Nach dem amerikanischen Pragmatismus heißt diese Vorgangsweise „Abduktion“. Es geht darum eine Änderung des moralischen Klimas herbeizuführen. Dabei ist es wichtig sich nicht abzuwenden oder sich einer vorgegebenen Linie zu unterwerfen. Jede Vermeidungstaktik ist der Korruption gleichzusetzen.

Wahrheit - statt Wissen und Information

Wahrheit kann jeder nur für sich selbst finden. Was auch immer von anderen kommt, ist bestenfalls Information. An Wahrheit kann man nicht glauben, man kann sie nur erfahren.

Wahrheiten erproben

« Wir wissen zu unserer Lebensgestaltung nur, daß es Mächte gibt, die den Menschen überraschend fruchtbar werden lassen. Wo aber soll man das einzig Richtige, die Wahrheit für jeden Menschen finden?

Wahrheiten kann man nicht durch Beweisketten erschließen, man muß sie erproben. Wenn Apfelsinenbäume in diesem Boden und nicht in jenem gut anwurzeln und reichlich Früchte tragen, dann ist dieser Boden ihre Wahrheit. Wenn ein Glaube, eine Kultur, ein Wertmaßstab, ein Arbeitsplan im Menschen jene Erfüllung, von der wir hier sprechen, auszulösen vermögen, dann ist eben dieser Wertmaßstab, diese Kultur, dieser Arbeitsplan, dieser Glaube die Wahrheit des Menschen. Die Logik? Sie sehe zu, wie sie mit dem Leben fertig wird und von ihm Rechenschaft abzulegen vermag! »

Maximen und Reflektionen

974. In Wissenschaften, sowie auch sonst, wenn man sich über das Ganze verbreiten will, bleibt zur Vollständigkeit am Ende nichts übrig, als Wahrheit für Irrtum, Irrtum für Wahrheit geltend zu machen. Er kann nicht alles selbst untersuchen, muss sich an Überlieferung halten und, wenn er ein Amt haben will, den Meinungen seiner Gönner frönen. Mögen sich die sämtlichen akademischen Lehrer hiernach prüfen!

Kinder und Narren sprechen die Wahrheit


Verbindungen