Mehr Zufriedenheit

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Foto: Adi Flatz

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Vergiss nicht - man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.

Leitgedanken

Neu

  • Die wichtigste Voraussetzung zur Zufriedenheit ist, dass ein Mensch das, was er ist, auch sein will. Erasmus von Rotterdam
  • Zufriedenheit ist große Kunst, / zufrieden scheinen großer Dunst. / Zufrieden werden großes Glück, / zufrieden bleiben Meisterstück. Alte Sprichwörter und Zitate
  • Ich war ärgerlich, weil ich keine Schuhe hatte; da traf ich einen, der ohne Füße war. Chinesisches Sprichwort
  • Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier. Mahatma Gandhi
  • Die meisten Leute machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. Wilhelm Freiherr von Humboldt
  • Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz - aber umgekehrt jederzeit. Immanuel Kant
  • Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt das er berührt. Benjamin Franklin
  • Und all das Geld und all das Gut gewährt zwar viele Sachen; Gesundheit, Schlaf und guten Mut kann`s aber doch nicht machen. GOTT gebe mir nur jeden Tag, so viel ich darf zum Leben. Er gibt`s dem Sperling auf dem Dach; wie sollt´ er´s mir nicht geben. Matthias Claudius
  • Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen! Don Bosco
  • Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. Dante Alighieri
  • Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz saßen eines Tages zusammen beim Essen. Es wurden Weintrauben gereicht. Johannes vom Kreuz meinte: „Ich esse keine. So viele Menschen bekommen nie Trauben.“ Teresa von Ávila antwortete: „Ich esse welche, um Gott für diese Trauben zu preisen.“ Quelle
  • Genieße, was dir Gott beschieden, entbehre gern, was du nicht hast! Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand auch seine Last. Christian Fürchtegott Gellert
  • Sollt ich mich bemühn um Sachen, die nur Sorg und Unruh machen und ganz unbeständig sind? Nein, ich will nach Gütern ringen, die mir wahre Ruhe bringen, die man in der Welt nicht find´t. Nürnberg 1676, Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
  • Der Optimist sieht eine Rose, nicht aber ihre Dornen. Der Pessimist starrt auf die Dornen und vergißt die Rose. Khalil Gibran
  • Täglich und stündlich geschieht ganz wörtlich genommen namenlos mehr Gutes, als die Lästerer wahrhaben wollen. Christine Busta

A – H

  • Alle Wünsche werden klein gegen den, gesund zu sein. Volksweisheit
  • Bescheidenheit ist eine Tugend, die man vor allem an anderen schätzt. Francois Duc de La Rochefoucault
  • D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! ... Franz Grillparzer
  • Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Volksmund
  • Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Volksmund
  • Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Friedrich Schiller

I - Z

  • Ich habe euch immer gesagt, ihr müsst die Menschen froh machen. Elisabeth von Thüringen
  • Mischt euch nicht in fremde Händel. Bruder Klaus
  • Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm. Seneca
  • Schuster, bleib bei deinen / deinem Leisten. Apelles
  • Subjektive Zufriedenheit ist wichtiger als objektive Gleichheit. Das Leben ist subjektiv. Immer auf der Seite der Leidenden – aber auch der Leistenden. Nicht der Jammernden. Christoph Bösch
  • Wer Gott danken kann, auch wenn er alles verliert, ist ein wirklicher Mensch. Josef Krasenbrink
  • Wir finden, dass alle, die ein sehr hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend Mühe, Arbeit, Strapazen ausgestanden haben. Christoph Wilhelm Hufeland

Sonstiges

Was heißt Erfolg ?

Oft und viel lachen; die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden; die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein glückliches Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil du gelebt hast. Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben. (Ralph Waldo Emerson)

Was besser ist

Name oder Selbst / was steht dir näher? / Sein oder Habe / was ist dir mehr? / Erlangen oder Lassen / was ist besser?

Wächst das Gieren und Anhängen / wächst auch das Verhängnis. / Denn an Habe gewinnen heisst an Sein verlieren.

Wer das Vergängliche lässt / entgeht dem Vergehen. / Wer inne hält / findet inneren Halt / und mit ihm Fülle / Erfüllung und Dauer.

Dialog

« Es ist gut, zu reden. Mitteilen, was im Innersten wichtig ist. Es entsteht Gleichklang unter Dialogpartnern, die sich als Menschen erkennen. Als Menschen mit identischen und ganz natürlichen Bedürfnissen. Bedürfnissen, die jenseits der trennenden Vorturteile unterschiedlicher Religionen oder Weltanschauungen für alle Menschen gleichsam Geltung haben. Gleichklang stärkt. Resonanz hilft, liebgewonnene, aber dennoch nur oberflächliche Identifizierungen zu Gunsten eines gemeinsamen Menschseins los zu lassen. Dabei befreit sich der Kopf von all den Vorurteilen und Ängsten, die sich im Laufe der Zeit dort eingenistet hatten, oder, die dort aus unterschiedlichsten Gründen eingepflanzt wurden. Der Kopf reinigt sich, das Herz befreit sich. Gesunder Menschenverstand und solides Mitgefühl entstehen und schaffen die Vorraussetzung für ein Denken und Handeln, das die eigenen Bedürfnisse tatsächlich befriedigt, ohne die Bedürfnisse anderer zu übersehen. »

Mögen alle Wesen glücklich sein

Unzufriedenheit, Wut und Depression sowie andere weit verbreitete schwierige Gefühle können überwunden werden, wenn wir unseren Blick und unser Herz für andere öffnen: Das ist die Botschaft des Dalai Lama, die er in diesem Buch überzeugend und anschaulich darlegt. Ein ermutigendes Buch, das einen Weg zur Entwicklung allgemein-menschlicher Werte jenseits jeder speziellen Religionszugehörigkeit für jedermann verständlich aufzeigt.

Verbindungen