Schicksal und Zufall

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

« Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt. »

Leitgedanken

A - E

  1. « Aus der Not eine Tugend machen. » Redensarten
  2. « Daher muß man sich durchringen zur Freiheit; diese aber erreicht man durch nichts anderes als durch Gleichgültigkeit gegen das Schicksal. » Seneca
  3. « Das Schicksal hat nichts so schlimm gemacht, dass nicht irgendwo auch Freuden das Leid milderten. » Lateinische Lebensweisheiten
  4. « Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es. » Seneca
  5. « Der Zufall ist die Form, in der sich das Notwendige durchsetzt. » Hegel
  6. « Die Sterne sind nur der Vater Deines Schicksals. Die Mutter ist Deine eigene Seele. » Johannes Kepler
  7. « Die Vorsehung wirkt ihre höchsten Ziele durch scheinbare Zufälle. » John Henry Newman
  8. « Eine innere Situation, die man sich nicht bewusst gemacht hat, taucht außen als Schicksal auf. » C.G. Jung
  9. « Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selber führen will. » Hermann Hesse
  10. « Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt. » Viktor Frankl

F - Z

  1. « Gott würfelt nicht. » Albert Einstein
  2. « Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal, weil jeder seine eigene Art zu sein und zu handeln hat. » Johann Gottfried von Herder
  3. « Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Anzahl von Gästen geladen ist und die Einladung nie wiederholt wird. » Hans Carossa
  4. « Man muß ertragen lernen, was man nicht vermeiden kann. » Montaigne
  5. « Mensch, werde wesentlich: denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht. » Angelus Silesius
  6. « Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche draufrollen. » Albert Schweitzer
  7. « Wir werden durch die Ereignisse der Zeit von Erprobung zu Erprobung, von Erfahrung zu Erfahrung, von Experiment zu Experiment getrieben: Nos autem experimentis volvimur. » Augustinus

Sonstiges

Fragwürdige Begriffsbestimmungen

Schicksal

... ist in den meisten Kulturen eine unausweichliche Bestimmung: Eine (personifizierte) höhere Macht beeinflusst ohne menschliches Zutun entscheidend das Leben einer Person. Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung als persönliches Attribut, das Los eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen.

Zufall

... ist der Übergang aus einer Ausgangssituation in eine von mehreren möglichen Endsituationen. Bei wiederholtem Vorliegen derselben Ausgangssituation können genauso - ohne erkennbare Ursache - die anderen Endsituationen eintreten. Umgangssprachlich wird der Begriff Zufall verwendet, wenn ein Ereignis nicht kausal erklärbar ist.

Glück

... ist der günstige Ausgang eines Ereignisses, ohne eigenes Zutun.

Im Volksmund: Die Fähigkeit zum Glücklichsein hängt außer von äußeren Umständen auch von individuellen Einstellungen und von der Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab: „Jeder ist seines Glückes Schmied“

Fügung

... ist Bestimmung, höhere Gewalt, Schicksal, Vorsehung.

Verbindungen