Stimme der Mitte

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Mitte ist der gesunde Menschenverstand, das Empfinden und Bewusstsein für Zusammenhänge. „Differenziere, ohne zu trennen. Verbinde, ohne gleich zu machen.“

Allgemein

Begriffsbestimmung

Die Stimme der Mitte ist vor allem eine innere Stimme. Aus dem Empfinden, aus der Gegenwart... ... aber auch eine gemeinsame Stimme: Gesunder Menschenverstand, Kompromissbereitschaft, realistische Einstellung.

Sowohl - als auch; aber auch: Weder - noch...

Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund; möchte aber niemanden verletzen, tolerant und offen sein. Ehrlichkeit, aber auch Bescheidenheit.

Man kann alles in Frage stellen. Auch wenn man nicht auf alles eine Antwort hat...

Aber es gibt meist noch einen anderen Weg. Selbst wenn er nicht gegangen wird, kann man ihn zumindest in Erwägung ziehen.

DIE MITTE

Partei als Medium? Ein Spiegel für die Zeichen der Zeit

DIE MITTE ist eine Partei, die sich auch als Medium versteht. Als Alternative zum Establishment in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Als Spiegel und Fragezeichen.

DIE MITTE möchte die Selbstorganisation von Bürgerinteressen als Katalysator erleichtern; Kandidaturen ermöglichen; den Übergang von einem Parteiensystem zur direkten Stellvertretung der Bürger durch persönliche Repräsentanten unterstützen.

Wir müssen nur wissen, was wir wollen; bereit sein, uns wirklich dafür einzusetzen – und mit anderen offen zu kommunizieren, um erfolgreich kooperieren zu können.

Wir brauchen nicht für jedes Problem den Staat, nicht für jedes Bedürfnis Geld, nicht für jede Frage (die immer gleichen) Experten – ja im Zeitalter des Internet, nicht einmal die Massenmedien... Wir müssen nur aufwachen, uns sammeln, klare Ziele formulieren – und dann entschlossen handeln.

Politisch (in)korrektes Glossar

Werte und Rechte

Gehen wir dabei von der Realität aus – oder von einer Vorstellung? (Etwa, wie „es“ sein sollte – oder nicht sein sollte…)

Gehen wir vom Individuum aus oder von einem (mehr oder weniger großen) Kollektiv?

Auch so genannte „Minderheiten“ sind Kollektive!!

Gleichheit

nützt vor allem den Gleichmachern!

Gerechtigkeit

ist subjektiv. (Wir brauchen ehrliche Makler. "Spread the pain." Es muss als fair empfunden werden. (Nicht im Kopf, in Theorie, Soziologie etc…)

Werte

Wichtigster Wert ist letztlich subjektives Glück, viel wichtiger als objektive Gerechtigkeit…

Individualismus

sollte sich nicht nur auf persönliche Klingeltöne etc. beschränken.

Minderheiten-Rechte

Immer relativ. Entweder brauchen wir eine Diktatur (oder Gott) – oder die postulierten „Rechte“ bleiben graue Theorie… Weil es in einer Demokratie nur jene Rechte geben kann, die die Mehrheit einander gegenseitig (mehr oder weniger freiwillig) zugesteht! (Rechte für Vermieter, weil sie gegenüber Mietern eine Minderheit darstellen?)

Quoten

Wo fängt es an, wo hört es auf? (Intelligenz, Gesundheit, Attraktivität; Mandate für Politiker, die weniger Stimmen erhalten…!?)

Was ist ein „Menschenrecht“

hat wirklich jeder die gleichen? Wer sagt das? („Hygiene“-Faktoren – Rechte können Menschen nicht glücklich machen, nur das Schlimmste verhindern... Das wichtigste „Recht“ wäre jenes auf Eigenart.)

Kapitalismuskritik / Materialismuskritik

(Konsumsucht. Kompensation. Gier/Neid. Polarisierung – beide Seiten leben von den Feindbildern! Stabilisiert das System. Projektion, Schwarzer Peter…)

  • Technologischer Fortschritt als „Evolution per Prothese“…? Mensch degradiert sich selbst.
  • Wissenschaft "objektiviert "– Menschen werden zu Objekten. (Das Leben ist keine Ideologie – Ideologien können dem Leben daher nie gerecht werden.)

Sonstiges

Drang zur Mitte

In jüngster Zeit erleben wir aber mehr und mehr eine gewisse Auflösung der Links-rechts-Kategorien. Es herrscht ein verbreiteter Drang zur «Mitte», wo sich heute ein geradezu beängstigendes Gedränge abspielt. Keiner will mehr eindeutig links oder rechts stehen. Man nennt sich «Mitte-rechts» oder «Mitte-links». Auch die einzelnen Parteien sind mehr oder weniger in linke und rechte Flügel gespalten.

Es war der deutsch-amerikanische Publizist William S. Schlamm, der vom «Morast der Mitte» sprach. Die «Mitte» als Sumpfgebiet, wo man den festen parteipolitischen Boden unter den Füssen verliert, wo man eine haltungsschwache Schaukelpolitik nach allen Seiten hin betreibt. Es besteht die Gefahr, dass auch die Bürgerlichen in diesem sumpfigen Gelände untergehen. Man erkennt die totale Verwirrung auch daran, dass heute manchmal von «Rechts-Bürgerlichen» die Rede ist, was logischerweise hiesse, dass es auch «Links-Bürgerliche» gibt.

Alles hängt zusammen

… aber nicht alle sind gleich (frei nach Pietschmann)

MITTE: „Der andere dritte Weg.“

DIE MITTE ist nicht bürgerlich – denn Mitte bedeutet „Gegenwart“ – und das „Bürgerliche“ ist Vergangenheit

Das „Bürgerliche“ ist eine Vorstellungswelt; (Ja „Spießbürger“ ist schon fast ein Pleonasmus.) Nicht um „Moral“ soll es gehen, weil man etwas (nicht) tut, dabei gesehen werden könnte; sondern um Ethos – aus Prinzip, eigener Überzeugung, persönlichem Gewissen.

Die Mitte ist in der Gegenwart

Keine Nostalgie - aber auch keine Flucht vor der Vergangenheit in Sucht und Verdrängung. Keine Illusionen über eine bessere Zukunft. Konservativ zu sein ist kein Selbstzweck; progressiv ebenfalls nicht.

Man kann links und rechts am Ziel vorbei schießen. (Die anderen sind auch nicht ganz dumm…)

Verbindungen