Weisse Stimme

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leitgedanken

Sonstiges

Baustein der Weissen Stimme

Motto: "Wir sind ein einig Volk"

  1. Zielfindung / Zielsetzung
    1. Proponenten suchen
    2. Verbindungen schaffen und pflegen
    3. Prinzipien formulieren
    4. Vorbild sein
  2. Durchführung / Umsetzung
    1. Aufgaben teilen
    2. ideelle und materielle Güter sammeln
    3. Denk- und Werkzeuge bereitstellen
  3. Auswertung / Evaluation
    1. Ergebnisse bewerten
    2. Schwachstellen und Fehler erkennen
    3. Verbesserungen anregen

Wenn die Mitglieder die Bausteine der WEISSEN STIMME selbst herstellen und verkaufen, werden sie auch berechtigte Forderungen an ihre Geschäftsführung stellen. Geben und Nehmen finden den Ausgleich.

Wählen Sie weiß

...wenn Sie dafür sind dass:

  • In Österreich die Parteien weniger, die Bürger dafür mehr zu reden haben.
  • Eine Diskussion darüber geführt wird, ob und wie das Wahlrecht verbessert werden könnte.
  • Volksbefragungen oder –abstimmungen direkt von den Bürgern, nicht jedoch von den Parteien verlangt werden können.
  • Die Parteien weniger – die vom Volk direkt und persönlich gewählten Mandatare, dafür mehr Geld bekommen.
  • Die Politik nicht auf der Seite von Lobbys steht - die vorgeben, Minderheiten zu vertreten – sondern auf der Seite jener, die wirklich leiden. Und auf der Seite der Minderheit schlechthin, dem Individuum.
  • Nachhaltigkeit bedeuten soll, wahrhaftig zu sein – also Probleme nicht zu verdrängen, sondern zu lösen – sich also nicht selbst zu belügen.
  • Bildungspolitik vor allem darauf abzielen soll, dass jeder (s)eine eigene Rolle spielen - die eigenen Talente entfalten und einen wertvollen Beitrag leisten kann.

WEISS gilt - wenn schon vorher klar ist, wofür es steht!

Die WEISSE STIMME lädt ein

Erneuern wir die Demokratie, beleben wir das Land

Die WEISSE STIMME ist ein langfristiges, evolutionäres Projekt. Ziel ist es, die Demokratie zu beleben, die Republik kontinuierlich zu erneuern. Durch Selbstorganisation souveräner Bürger. Kleine Pflänzchen sollen gleichsam in das bestehende System eingesetzt werden. Nicht als Gegen- oder Subkultur, sondern zur organischen Verjüngung des Gemeinwesens. Jeder ist eigeladen, sich eigenständig an dieser Bewegung zu beteiligen.

Die Selbstheilungskräfte unseres politischen Systems sind mehr oder minder erschöpft - eine gewisse Starre ist eingetreten. Reaktionen reduzieren sich oft auf Reflexe. Statt ganzheitlicher, aber differenzierter Sichtweisen, gibt es fast nur die Polarisierung in Gut und Böse. (Und die Schuldprojektion auf die jeweils anderen.)

Wir brauchen keine Inzucht der Experten; kein ständiges Recycling gängiger Ideen; keine Stagnation durch das ewige Patt zwischen Pro und Kontra, entlang längst vorgegebenen Denk-Leitschienen - sondern eine echte Renaissance. Um dies zu erreichen, wäre daran zu denken, bei Wahlen bis auf weiteres im Zweifel WEISS, also ungültig, zu wählen! Als Signal für den Wunsch nach einer offenen Diskussion über eine umfassende Systemreform - und deren Durchführung.

Die WEISSE STIMME

Steter Tropfen höhlt den Stein…

Die WEISSE STIMME ist ein langfristiges, evolutionäres Projekt. Ziel ist es, die Demokratie zu beleben, die Republik zu erneuern. Dies soll geschehen durch eigenständige Selbstorganisation souveräner Bürger. Kleine Pflänzchen sollen gleichsam in das bestehende System eingepflanzt werden. Nicht als Gegen- oder Subkultur, sondern zur organischen Verjüngung des Gemeinwesens.

Jeder Einzelne ist eigeladen, sich zu beteiligen - eventuell auch eine eigene Gruppe, ein eigenes Pflänzchen zu „gründen“... Dies kann geschehen, durch Einbringen von Ideen, durch Sammeln von Unterstützern (und/oder Unterstützungserklärungen) oder auch von Geld. (Selbstorganisation erfordert ja auch eine unabhängige Form der Finanzierung.)

Letztlich könnte aus dieser „Bewegung der Persönlichkeiten“ eine eigene Partei entstehen. Genauso gut jedoch, könnten diese Persönlichkeiten irgendwann für die etablierten Parteien kandidieren, wenn diese endlich ein entsprechendes Wahlrecht einführten, bei dem die Kandidaten wirklich unmittelbar und persönlich – nicht über den Umweg einer Parteiliste - gewählt würden.

Anfangs bedarf es wohl der Formulierung einiger Rahmen-Richtlinien, die aber immer offen bleiben sollten – im freien Spiel der Kräfte. Also lediglich als Minimalkonsens, größtmöglicher gemeinsamer Nenner…

Stichworte:

  • Politische Erneuerung, individuelles Engagement und Selbstorganisation.
  • „Bessere“ - also direktere, repräsentativere und transparentere Demokratie.
  • Effizienz in Bürokratie und Staatsfinanzen – also vor allem Vereinfachung und Sparsamkeit (Verwaltungsreform, Bundesstaatsreform, Finanzausgleich…)
  • Offenheit und ein möglichst freies Spiel der Kräfte
  • Solidarität durch eine Gemeinschaft selbstbestimmter Individuen.
  • Nachhaltigkeit durch möglichst ganzheitliches Bewusstsein für Zusammenhänge – und einen ehrlicheren Umgang mit Problemen. (Lösen statt verdrängen!)

Wozu das ganze? Die Selbstheilungskräfte unseres politischen Systems sind mehr oder minder erschöpft – eine gewisse Starre ist eingetreten. Die innere Selbstregulation funktioniert nicht mehr ausreichend, Reaktionen reduzieren sich oft auf (immer gleiche) Reflexe. Das heißt, dass es kaum noch ganzheitliche, aber differenzierte Sichtweisen gibt – fast nur noch die Polarisierung in Gut und Böse. (Wobei alles als „negativ“ Angesehene, wie automatisch auf die jeweils anderen projiziert wird.)

Ein Problem mit den etablierten Parteien (aber auch mit vielen Medien und Experten) ist es, dass diese immer schon im Voraus alles besser zu wissen meinen. Natürlich brauchen wir Profis – aber keine Inzucht der Experten, kein ständiges Recycling gängiger Idee, keine Stagnation durch das ewige Patt zwischen Pro und Kontra – entlang längst vorgegebenen Denk-Leitschienen.

Ein (Fern-)Ziel wäre schließlich die Einführung eines Persönlichkeitswahlrechts (am besten wohl gleich ein Mehrheitswahlrecht in Einer-Wahlkreisen) in Österreich. Das heißt, dass jede(r) einzelne Mandatar/in einzeln und persönlich gewählt würde. Als direkte Stellvertreter ihrer Wähler – statt wie bisher in erster Linie als Parteienvertreter.

Bis dahin – und um dies zu erreichen – wäre daran zu denken, bei Wahlen im Zweifel WEISS, also ungültig zu wählen. Als Symbol; aber auch als Signal für den Wunsch nach einer offenen Diskussion über eine umfassende Systemreform - und letztendlich deren Durchführung.

Das weisse Manifest

Die Unzufriedenheit der Medien, vor allem aber der Bevölkerung mit der gegenwärtigen Politik könnte kaum noch größer sein… ES REICHT - wirklich:

Wir bräuchten wieder einmal eine echte „Volkspartei“: eine Bewegung, die aus der Bevölkerung heraus gebildet wird, wächst. Eine Reformbewegung mit dem Ziel, unser Staatswesen umfassend zu reformieren – und erst dann wieder den etablierten Parteien zu überlassen. Eine neue Richtung einschlagen.

Signal: Wir sind bereit für Veränderung. Bereit uns zu engagieren, bereit auch, Opfer zu bringen. (Sofern diese einiger Maßen fair auf alle verteilt werden. Fair ist ja nicht unbedingt Gleichheit, sondern Gleichbelastung.) Wir wollen keine Revolution – sind aber nur bereit, die etablierten Parteien weiter mitzutragen, wenn diese endlich einmal über den eigenen Schatten springen und die Interessen der Bürger über jene der eigenen Parteien stellen…

Mögliche Beispiele:

  • Diskussion über ein besseres Wahlrecht: Könnte unser Wahlrecht verbessert werden – und wenn ja, wie?
  • Parteienfinanzierung: Politiker sollen ordentlich bezahlt werden, die Parteien aber weniger Geld bekommen. (Und jede(r) einzelne, möglichst persönlich gewählte, Mandatar/in sollte die Mittel aus der Parteienfinanzierung persönlich verwalten und verantworten.)
  • Diskussion über direkte Demokratie. (Die von den Bürgern, nicht den Parteien, initiiert werden sollte…)
  • Weniger Bürokratie, weniger Gebote und Verbote, möglichst wenig Steuern, höchste Effizienz und Sparsamkeit im öffentlichen Sektor.

Aber auch:

  • Individualisierung des Gesundheitswesens: Nicht nur Männer und Frauen unterscheiden sich – jeder Mensch ist anders.
  • Bildung: Es sollte nicht nur um die Erlangung eines höheren Status gehen, sondern vor allem um optimale Entfaltung eigener Talente – um persönliche Zufriedenheit zu erlangen und einen möglichst wertvollen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
  • Gerechtigkeit muss nicht unbedingt immer Gleichmacherei und/oder Umverteilung bedeuten - was wird subjektiv als gerecht empfunden? Wie können Ressourcen am nützlichsten verteilt, Fähigkeiten am besten genützt werden? (Fast jeder kann irgendetwas machen. Arbeitslosigkeit muss kein Schicksal sein. Statt Ich-AGs: jeder Mensch kann und soll (s)eine eigene Rolle spielen!) Und: Keine Rechte versprechen, die nicht gewährleistet werden können. Spielen wir nur Schwarzer Peter mit der Verantwortung?

Sozialordnung

Will man die Mentalität einer Gesellschaft mit einem einzigen Maxime umreißen, die in dieser Sozialordnung herrschende Mentalität, grosso modo, andeuten, dann bieten sich zwei, einander ausschließende Regeln an.

Die beiden „Grundregeln“ einer Sozialordnung.

  • „Es ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.“ Diese Regel lädt den Staat ein, interventionistisch zu sein, sie fördert die Staatssklaverei. (Die Briten nannten die Deutschen vielleicht etwas übertrieben „state slaves“.) In der ehemaligen sogenannten DDR wurde das Prinzip des Sklavenstaates tatsächlich auch so weit wie möglich durchgesetzt. Die Regel legt die Beweislast dem potentiellen Handelnden auf, der eine ihm mögliche Handlung ausführen will: er ist es, der nachweisen muss, dass er gesetzlich (oft auch moralisch) berechtigt ist, diese Art von Handlung auszuführen. Es ist Anthony de Jasays Verdienst, darauf aufmerksam gemacht zu haben, dass die Platzierung der Beweislast von entscheidender Bedeutung für die Freiheit einer Gesellschaft ist.
  • „Es ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist.“ Das ist die komplementäre Regel: in dubio pro libertate (analog zur Unschuldsvermutung). Sie ist das Signet einer freien Gesellschaft. Sie platziert die Beweislast auf den potentiellen Einwändemacher, den Gegenredner; er muss zeigen, dass die relevante Verbotsliste einen Posten enthält, der diese Art von Handlung verbietet. Auch hier zeigt sich die große Bedeutung der Platzierung der onus probandi.

Und die Moral von der Geschicht´

... Die Weisse Stimme kandidiert noch nicht !

Das "Überangebot an Parteien" bei der NR-Wahl 2008 spricht dafür, dass sich die Die Weisse Stimme auf wesentlicheres konzentriert, als auf das Sammeln von Unterstützungserklärungen, Verteilen von Wegwerfprodukten udgl.

Falls die Zahl der Weisswähler *) sichtbar zunimmt, wird sich nach dem 28.09. die Frage stellen, wie Querverbindungen zu anderen "im Nationalrat nicht vertretenen Stimmen" gefunden, gepflegt und sinnvoll genützt werden können.

Wer hat dazu die Idee ?

´*) NR-Wahl 2006: 85.418 ungültige, 194.535 verlorene und 1.314.193 nicht abgegebene Stimmen, zusammen also 1.594.146 "im NR nicht vertretene Stimmen"; NR-Wahl 2008: 103.643 ungültige, 297.549 verlorene und 1.341.974 nicht abgegebene Stimmen, zusammen also 1.743.166 "im NR nicht vertretene Stimmen"


Fragmente

A - E

  1. Abgeordnete ZUM Nationalrat einzeln und direkt wählen
  2. Baustein der Weissen Stimme
  3. Bewusstsein für Zusammenhänge, Nach- und Nebenwirkungen
  4. Dem amtlichen Wahlzettel einen höheren Sinn geben
  5. Den eigenen Wahlzettel gestalten
  6. Den Ideologen den Wind aus den Segeln nehmen
  7. Die Macht der Ohnmacht
  8. Die eigene Bestimmung erfüllen
  9. Einfache Wunschzettel und Wahlzettel bereitstellen
  10. Ethische Grundsätze

F - Q

  1. Gemeinsam sind wir stark
  2. Ich behalte meine Stimme
  3. Ich sage gleich, was ich meine
  4. Interesse an Besserung
  5. Kritikloses Obrigkeitsdenken
  6. Obligatorische und fakultative Referenden durchsetzen
  7. Parteienfinanzierung personalisieren
  8. Personen statt Parteien wählen
  9. Qualifizierte Interessen-Gemeinschaften

R - S

  1. Rechte und Pflichten
  2. Redaktionelle Gruppe
  3. Revolution der Konservativen
  4. Richter im Gesellschaftsvertrag
  5. Schutzpatrone
  6. Sieben Mitglieder der Bundesregierung (sind genug)
  7. Subaltern – gegenüber dem Kartell der Etablierten
  8. Systemwechsel

T - Z

  1. Vertrauen gewinnen - nicht verspielen
  2. Volksliedersammlung
  3. Volks- statt Parteienvertreter wählen
  4. Volksinitiativen starten
  5. Wer braucht Sündenböcke
  6. Wozu brauchen wir Politiker ?
  7. Wozu soll ich WEISS wählen ?
  8. Zuerst die Menschen, dann der Staat
  9. Zündende Ideen


Verbindungen