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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

« Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben. »

Leitgedanken

  1. « Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen! » Don Bosco
  2. « Gott will, daß der Mensch seinen Spaß hat. » Teresa von Ávila
  3. « Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und grösser als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden. » Mahatma Gandhi
  4. « Wer darauf besteht alle Fakten zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden. » Henri Frédéric Amiel
  5. « Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. » Albert Schweitzer
  6. « Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste. » Konfuzius
  7. « Der fundamentale Akt der Freiheit ist der des Verzichtes auf Unterjochung eines Unterjochbaren, der Akt des »Seinlassens«. » Robert Spaemann
  8. « Das Geheimnis der Bildung liegt im Respekt, den wir dem Schüler entgegenbringen. Es steht uns nicht zu, zu entscheiden, was er wissen muss und was er tun soll. Dies ist bereits entschieden und vorherbestimmt und er allein besitzt den Schlüssel zu seinem eigenen Geheimnis. » Ralph Waldo Emerson
  9. « Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert; Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland. » Sprichwort aus der Bibel (Mt 13,57): "Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause" Redensarten
  10. « Toleranz ist die Tugend des Mannes, der keine Überzeugungen hat. » Gilbert Keith Chesterton
  11. « Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer. » Peter Rosegger
  12. « Der Tor hält sein eigenes Urteil für richtig, / der Weise aber hört auf Rat. » Spr 12,15
  13. « Fürchte dich nicht vor dem Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren. » C.G. Jung
  14. « Ein Mensch erlebt den krassen Fall, / Es menschelt deutlich, überall – / Und trotzdem merkt man weit und breit, / Oft nicht die Spur von Menschlichkeit. » Eugen Roth

Sonstiges

Besinnung auf Freiheit und Verantwortung

« Die «Bürgerlichen» ­ wer sind sie überhaupt? Das «Bürgerliche» ­ was ist eigentlich damit gemeint? Zu diesen Fragen hat Prof. Dr. Eduard Stäuble, Publizist und langjähriger früherer Abteilungsleiter beim Schweizer Fernsehen, kürzlich beim «Athenaeum Club Ostschweiz» ein Grundsatzreferat gehalten. In seiner Rede, die auf grosses Interesse gestossen ist, richtete der Autor einen flammenden Appell an alle freiheitlich denkenden Schweizer, sich auf die gemeinsamen Ziele zu besinnen. »

Bereich der Verantwortung

« Verantwortung muss um wirkungsvoll zu sein, persönliche Verantwortung sein. In einer freien Gesellschaft kann es keine kollektive Verantwortlichkeit der Mitglieder einer Gruppe als solcher geben, ausser sie haben sich durch Verabredung alle persönlich und einzeln verantwortlich gemacht. Eine gemeinsame oder geteilte Verantwortung kann für den Einzelnen die Notwendigkeit schaffen, anderen zuzustimmen, und damit die Macht eines jeden beschränken. Wenn die Verantwortung für dieselben Belange vielen zugeschrieben wird, ohne ihnen zugleich die Verpflichtung zu gemeinsamem und einverständlichem Handeln aufzuerlegen, ist das Ergebnis gewöhnlich, dass niemand wirklich die Verantwortung übernimmt. So wie jedermanns Eigentum niemandes Eigentum ist, so ist auch jedermanns Verantwortung niemandes Verantwortung. »

Erfolg

Erfolg heißt: Oft und viel lachen: die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden; die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind; ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil Du gelebt hast. Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.

Staat

"Staat" ist in der Tat einer der schwierigsten, wenn nicht der schwierigste Begriff überhaupt. In dieser Analyse wird die seltsame Geschichte des Begriffs analysiert und der gefährliche Bedeutungswandel aufgezeigt, der sich auch hier abgespielt hat. Darauf basierend versucht der Autor die heutige Verwirrung aufzulösen, die Recht und Gemeinschaft im Namen eines verhängnisvollen Mißverständnisses immer mehr verdrängt.

Die "Analyse" von Rahim ist lesenswert; mir gefällt überhaupt, wie er der Sache auf den Grund geht. Armin Brunner
Rahim hat da wieder mal eine Wurzel gezogen und seziert, echt radikal und sehr hilfreich. Rudolf Schmidheiny

Paradox der Toleranz

« In der "Offenen Gesellschaft und ihre Feinde" habe ich vom Paradox der Toleranz gesprochen. Die unbegrenzte Toleranz führt fatalerweise zum Verschwinden der Toleranz. Wenn man sogar gegenüber den Intoleranten tolerant ist, wenn man nicht bereit ist, die Gesellschaft der Toleranz gegen die Angriffe der Intoleranten zu verteidigen, dann werden die Verfechter der Toleranz vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen. Ich will damit nicht sagen, daß man die Äußerung von Theorien, die die Intoleranz predigen, immer verhindern muß. Solange es möglich ist, sie mit rationalen Argumenten zu bekämpfen und sie mit Hilfe der öffentlichen Meinung im Zaum zu halten, wäre es falsch, sie zu verbieten. Aber man muß das Recht beanspruchen, ebendies zu tun, wenn nötig, sogar mit Gewalt. Denn es kann sein, daß die Verfechter dieser Theorien die Diskussion ablehnen und ihre Schüler lehren, auf Argumente mit Fäusten oder Waffen zu antworten. Im Namen der Toleranz müßten wir dann das Recht in Anspruch nehmen, die Intoleranz nicht zu dulden. »

Wer wir sind

Wir sind Suchende

  • Wir sind irrende Menschen, auf der Suche nach Mehr Wahrheit.
  • Wir sind zweifelnde Menschen, dennoch auf der Suche nach Mehr Glaube.
  • Wir sind lernwillige Menschen, auf der Suche nach Mehr Durchblick.
  • Wir sind wertkonservative Menschen, nur bedingt auf der Suche nach Mehr Toleranz.
  • Wir sind unterschiedlich begabte Menschen, nur bedingt auf der Suche nach Mehr Gleichheit.
  • Wir sind eigensinnige Menschen, nur bedingt auf der Suche nach Mehr Bildung.
  • Wir sind liebende Menschen, auf der Suche nach Mehr Gerechtigkeit.

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