wiki.comanitas.com Diskussion:Portal

Aus wiki.comanitas.com

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Christoph Bösch

Gut und Böse

Ohne Antagonismen ist das Leben uninteressant

Wir brauchen die Spannung, den Wettbewerb. Wir brauchen Probleme und Herausforderungen. Es wird immer Aggression geben, Eifersucht und Neid. So ist das Leben, so sind die Menschen. Auch 2000 Jahre nach Jesus Christus - und wohl so lange es Menschen geben wird.

Wo kann es dann also Fortschritt, Evolution, Verbesserung geben? Wir können unsere Differenzen und Konflikte immer mehr verfeinern, auf immer höheres Niveau bringen. Immer weniger Gewalt anwenden, weniger Ressourcen verschwenden. Letztlich braucht es immer auch (die Androhung von) Gewalt, um Gewalt zu verhindern. Es geht also um Legitimität. Man kann sich dabei auf demokratische Mehrheiten berufen, auf die "Natur" oder Gott. Im Endeffekt geht es auch dabei auch um Vernunft und das individuelle Empfinden jedes Einzelnen. Letztlich kann jeder nur sich selbst befreien; vielleicht Vorbild sein für andere.

Patentrezepte zur "Erlösung" aller bewirken hingegen meist eher einen Rückschritt.

Mut zur Wahrhaftigkeit und Liebe zur Freiheit

Das Land gehört nicht dem Staat

Der Staat ist nicht viel mehr als eine ideologische Konstruktion

Schon die Kinder werden dafür belohnt, dass sie sich verstellen. So fängt es an. Wir verstellen uns, verlieren uns, verkaufen uns. Bis wir uns nicht mehr selbst gehören. Wir werden zu Sklaven unserer eigenen Abhängigkeiten: Süchtig und abhängig vom Konsum, von Experten, vom Staat. Und wie bei jeder Sucht, muss ständig die Dosis gesteigert werden. Doch die Zufriedenheit sinkt (weil es sich ja nur um Ersatzbefriedigungen handelt) – während das Konfliktpotential steigt…

Wie könnten wir uns befreien? Indem wir möglichst wenig von anderen erwarten; nur das nehmen, was wir wirklich brauchen; auf unser eigenes Urteil, Gewissen und Empfinden vertrauen – und auch anderen ein Vorbild sind; sie zu sich selbst ermutigen, vor allem die Kinder! Denn wer einmal den Kontakt zu sich selbst verloren hat, findet ihn so leicht nicht wieder…

Der Staat ist eine Prothese, die uns in eine „soziale“ Schonhaltung zwingt, uns entmündigt, enteignet und oft auch noch entwürdigt. Dabei ist er im Grunde eine Fiktion - ein Konstrukt aus Erwartungen, Hoffnungen und Zwängen. Ein Nullsummenspiel – oder besser gesagt: ein Verlustgeschäft. (Er lebt hauptsächlich davon, dass wir an ihn glauben.)

Zuerst verstaatlicht man das Land, dann das Leben, zuletzt auch noch das Schicksal. Und die Enteignung nennt man Umverteilung: Der Staat als „Hans-im-Glück“: Je länger die Geschichte dauert, desto weniger bleibt schließlich über… Und wenn wir es bemerken, ist es vielleicht schon zu spät.

Anregungen

Wir werden es wohl nicht ganz bewältigen, für jedes Zitat einen Artikel zu schreiben. Aber für das eine oder andere wohl schon.

Umgekehrt geht's vielleicht besser. EH

Ich werde noch über einige Vorschläge für das PORTAL nachdenken. Eventuell könnte ich da auch einen „Artikel der Woche“ hineinstellen? Oder einmal die anderen Freunde fragen, welche Überschriften, Titel, Themen, Mottos ihnen als wichtig erschienen?

wiki.cc macht's möglich, dass einzelne Beiträge in Erinnerung gerufen bzw. verbessert werden und zur rechten Zeit den richtigen Platz finden. EH

Ernst Heim

Problemlösungen II. Ordnung

« Auf die Gefahr hin, scheinbar in semantische Haarspalterei zu verfallen, ist es notwendig, eine klare Unterscheidung zwischen dem Gebrauch der Begriffe Schwierigkeit und Problem zu machen. Wenn wir im folgenden von Schwierigkeiten sprechen, sollen damit unerwünschte Sachlagen oder Situationen gemeint sein, die entweder durch vernünftige Maßnahmen (meist durch eine Veränderung erster Ordnung, wie zum Beispiel die Anwendung von Wärme zum Ausgleich von Kälte) und ohne die Notwendigkeit besonderer Fachkenntnisse behoben werden können, oder wir verstehen darunter den noch häufigeren Fall alltäglicher Lebensschwierigkeiten, für die niemand eine Lösung kennt und mit denen man zu leben lernen muß. Dagegen werden wir von Problemen dann sprechen, wenn wir damit jene ganz spezifischen Spiele ohne Ende, Sackgassen und Konflikte meinen, die durch falsche Lösungsversuche von Schwierigkeiten erzeugt und erhalten werden. [...] »

Die Freiheit, das Recht und das Gute

Moralische Prinzipien in den demokratischen Gesellschaften.

Formen des Linksdralls

Das erniedrigende Streben nach Gleichheit und der Haß gegen das Andersgeartete charakterisiert alle Formen des Linksdralls. Seine Ideologien sind unvermeidlich totalitär, weil sie uns, den gottgewollten Unterschiedlichkeiten des Universums zum Trotz, gewaltsam Nämlichkeit aufzwingen wollen – und Nämlichkeit ist die Schwester der Gleichheit. Die Vision der Linken zielt auf Gleichförmigkeit: eine Nation mit einem Führer, einer Rasse, einer Sprache, einer Klasse, einem Schulsystem, einem Gesetz, einer Sitte, gleichem Einkommen für alle, und so weiter. Da aber die Natur Unterschiedlichkeiten schafft, ist diese tödliche Nämlichkeit nur mit Gewalt zu erreichen, durch Einebnen, erzwungene Angleichung, Exil und Völkermord. Alle Formen des Linkksdralls, alle linken Ideologien, die in der französischen, der russischen und der deutschen Revolution gipfelten, sind diesen Weg gegangen

Laterales Denken

... (vom lateinischen latus für „Seite“), umgangssprachlich auch Querdenken genannt, ist eine Denkmethode, die als Kreativitätstechnik und zur Lösung von Problemen eingesetzt werden kann.

Nicolás Gómez Dávila

Gerhard M. Marold

Das dritte Sieb

Teilt man Werte mit Menschen, möchte man sie oft einladen, ein paar Schritte zu einem Ziel mit zu gehen, das die Überzeugung gebietet.

Das praktische Problem ist dann nicht, dass die Überzeugung das Sieb der Wahrhaftigkeit oder das der Güte passiert - es ist das Sieb der Nützlichkeit.

  1. Man muss erklären können, dass jeder Schritt auf dem Weg liegt
  2. Man muss erklären können, dass der Weg auch zum Ziel führt
  3. Man muss erklären können, dass sich das Ziel aus den gemeinsamen Werten ergibt

All dies muss in dem einen Augenblick geschehen, den man von den Menschen bekommt.

An der prägnanten Darstellung der Nützlichkeit scheitern viele Ideen.

Persönliche Werkzeuge